Gemeindeleben
Diese Seite stellt Ereignisse aus dem Gemeindeleben mit einem Bild und kurzer Erklärung vor.

Gemeindefest 2010

Am ersten Sonntag im Juli feierte die Auferstehungskirche ihr Gemeindefest. Der Familiengottesdienst wurde vom Kindergarten mitgestaltet (Bild). Alle Gottesdienstbesucher waren in das Anspiel zum Gleichnis vom großen Gastmahl mit einbezogen. Nach dem Gottesdienst wurde bei schönem Wetter im Gemeindegarten weiter gefeiert. Der CVJM-Posauenchor (Bild) lud alle Gottesdientbesucher dazu ein.


Einführungsgottesdienst Pfarrer Dieter Knihs

Im Gottesdienst führte der Hofer Dekan Günter Saalfrank unseren neuen Pfarrer in sein Amt ein und übergab die Installationsurkunde. Anschliessend hielt Pfarrer Knihs seine erste Predigt von der Kanzel der Auferstehungskirche (Bild links). Der Gottesdienst wurde musikalisch umrahmt vom Gemeindechor der Auferstehungskirche und vom Chor "Towards the light" aus Schönwald, der von Frau Knihs geleitet wird.  Nach dem Gottesdienst gab es einen Empfang im Gemeindegarten. In vielen Grußworten wurde Pfarrer Knihs herzlich willkommen geheißen im Dekanat Hof, in der Auferstehungskirche und in Moschendorf. Im rechten Bild begrüßt Herr Tschoepe (mitte) vom Pfarrgemeinderat der katholischen Gemeinde "St. Otto" in Moschendorf  die neue Pfarrfamilie (im Zelt, rechts).


Todesstunde Jesu

Zusammen mit der Nachbargemeinde aus Döhlau fand am Karfreitag um 15 Uhr der Gottesdienst zur Todesstunde Jesu statt. Am Ende des Gottesdienstes wurde der Altar der Auferstehungskirche leergeräumt. Dadurch wird der Tod Jesu versinnbildlicht.


Konfirmation 2010

Wie jedes Jahr am Palmsonntag wurde auch heuer am 28. März in der Auferstehungskirche Konfirmation gefeiert. Das Bild zeigt die Konfirmandinnen und Konfirmanden beim Empfang ihres ersten Abendmahls im Chorraum der Kirche. Altar und Mittelgang der Kirche sind  festlich geschmückt.

Moschendorfer Adventskalender

Auch heuer wieder trifft sich die Auferstehungsgemeinde an jedem Tag im Advent um ein Fenster des Moschendorfer Adventskalenders zu öffnen. Eine kurze Andacht oder eine besinnliche Geschichte, gemeinsame Lieder und zum Abschluß Glühwein, Tee und Plätzchen begleiten die täglichen Treffen. Anbei das Programm des Adventskalenders und einige Impressionen.
  1. Fam. Pfenning, Am Otterberg 2: 18 Uhr
  2. Fam. Götz, Schollenteichstr. 11: 18 Uhr
  3. Fam. Willutzki, Waldsteinstr. 30: 18 Uhr
  4. Kindergarten, Rabensteiner Str. 10: 18 Uhr
  5. Kirche, Sing&Pray-Gottesdienst: 18 Uhr
  6. Nikolausfeier am Otterberg (St.-Otto-Kirche): 18 Uhr
  7. TPZ, Lindenbühl 10: 15 Uhr
  8. Fam. Johanni, An der Moschenmühle 7: 18 Uhr
  9. Fam. Pfenning, Am Otterberg 2: 18 Uhr
10. Kinderhort Moschendorf, Oberkotzauer Str. 65: 15 Uhr
11. Fam. Hauk, Rabensteiner Str. 12
12. Fam. Zeh, Sudetenstr. 20: 18 Uhr
13. Kirche, Kindergottesdienst: 10 Uhr
14. TPZ, Lindenbühl 10: 15 Uhr
15. Fam. Schindler, Krötenbrucker Str. 1: 18 Uhr
16. Frau Weiß, Luisenburgstr. 8: 18 Uhr
17. Familie Merkel / Fickenscher, Steinweg 38a: 18 Uhr
18. Fam. Konzog, Steinweg 58 a: 18 Uhr
19. Waldweihnacht: 18 Uhr
20. Kirche, Kindergottesdienst: 10 Uhr
21. Fam. Jahn / Rank, Melanchtonstr. 4: 18 Uhr
22. Fam. Ruckdeschl, Erlhofer Str. 55: 18 Uhr
23. Fam- Brandl / Rickl, Waldstr. 1: 18 Uhr
24. Kirche, Familiengottesdienst: 15 Uhr

KnihsNeuer Pfarrer an der Auferstehungskirche ab Juni 2010

Die Hofer Auferstehungskirche bekommt einen neuen ersten Pfarrer. Am 1.Juni 2010 tritt der 51-jährige Theologe Dieter Knihs die Nachfolge von Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger an, der nach Döbra in den Frankenwald wechselte. Für Pfarrer Knihs, der bisher als Seelsorger in Schönwald im Fichtelgebirge wirkte, ist es eine Rückkehr in seine Heimatstadt. In Hof ging er zur Schule und engagierte sich in der evangelischen Jugendarbeit. Nach dem Theologiestudium in Erlangen und München war er zunächst Vikar in Weißdorf bei Münchberg. Im Mai 1985 kam er als Pfarrer nach Schönwald (Dekanat Selb). Viele Jahre hatte er in dem Fichtelgebirgs-Dekanat auch die Funktion des stellvertretenden Dekans inne.
Seit langem ist er Vertrauenspfarrer der Pfarrerschaft im Selber Kirchenbezirk. Der zweifache Familienvater gilt als sehr musikalisch: Schon während des Studiums spielte er als Bassist in einer christlichen Band, die bayernweit aktiv war. Danach engagierte sich als Instrumentalist und Songschreiber im Schönwalder Jugendchor „Towards the light“, den seine Frau 1987 gründete und seitdem leitet.

Festdekade zum 80. Jubiläum Auferstehungskirche


Einer der Höhepunkte der zehn Veranstaltungen zur Feier des 80. Kirchweihjubiläums war das Festkonzert  am Samstag abend in der Auferstehungskirche. Drei Chöre - der Gemischte Chor Hof-Moschendorf, der Chor der katholischen Nachbargemeinde St. Otto und der eigene Kirchenchor boten ein abwechslungsreiches Programm. Einige Stück präsentierten die drei Chöre unter der Leitung von Fritz Walter gemeinsam (Bild rechts).

liebe?voll - voll das leben


so lautet das Motto der Bibelwoche 2009. Redner an den sieben Tagen - von Monatg bis Sonntag - ist Pfarrer Friedrich Meisinger von der Deutschen Zeltmission aus Frankfurt am Main. Jeden Abend gibt es darüber hinaus einen besonderen Gast, der das jeweilige Thema mitgestaltet. Am Mittwoch war das Otto Maat alias Karsten Feist. Er hat mit tollkühnen Kunststücken in der  Kirche anschaulich gezeigt, was man mit Macht alles machen kann. Pfarrer Meisinger hat anschliessend erläutert, warum oft gilt "Macht macht kaputt". Bei einem kleinen Imbiss im Gemeinderaum ist der Abend mit interessanten Gesprächen ausgeklungen.

Gottesdienst zur Todesstunde Jesu


Zusammen mit der  Partnergemeinde in Döhlau fand am Nachmittag des Karfreitag ein Gottesdienst zur Todesstunde Jesu statt. Zu Beginn war der Altar der St.-Peter-und-Paul-Kirche in Döhlau wie am Karfreitag üblich geschmückt (Bild links). Am Ende des liturgischen Gottesdienstes wurde der Altarschmuck abgeräumt (Bild rechts). Der Tod Jesu wird so anschaulich: Der Herr der Kirche ist tot. Erst bei der Feier der Auferstehung Jesu in der Osternacht hält der Altarschmuck wieder Einzug in die Kirche.

Trio-Klänge an Weihnachten
Gesangsgruppe „Trio Melodia“ gestaltete Christvesper 

Seit Gründung des Vokalensembles „Trio Melodia“ im Jahr 2005 gestalten die drei Sängerinnen Lidia Schukov, Rosa Machnatschov und Ida Schindler eine der bei­den Christvespern an Heiligabend in der Moschendorfer Auferstehungskirche. Die volkstümlichen Weihnachtslieder eigenen sich besonders für den Dreigesang. So wa­ren bekannte Weisen wie „Leise rieselt der Schnee“, „Süßer die Glocken nie klingen“ und „Alle Jahre wieder“ zu hören. Beim Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ als Antwort auf die Weihnachtsgeschichte wurde auch eine Strophe in russischer Sprache gesun­gen.
Die Auferstehungskirche wird von der Gesangsgruppe gerne als Konzertraum gewählt, da hier für den A-cappella-Gesang eine optimale Akustik vorhanden ist. In diesem Herbst wurde daher im Moschendorfer Gotteshaus auch eine CD mit Trio Melodia aufgenommen mit geistlichen Lieder und Gesängen aus der russisch-orthodoxen Li­turgie. „Gott sei in deinem Herzen“ lautet der Titel des Tonträgers, der im Pfarramt der Auferstehungskirche für 16,- Euro zu haben ist.

Nudeln zum Glockenjubiläum
Vor 80 Jahren wurden die Glocken der Auferstehungskirche in Betrieb genommen

Im nächsten Jahr 2009 feiert die Auferstehungskirche in Moschendorf ihr 80-jähriges Bestehen. Im Gottesdienst am 4. Advent wird nun das Jubiläumsjahr feierlich eingeläutet, denn die Glocken waren schon fast ein Jahr vor dem Einweihungstermin in den 20 Meter hohen Turm aufgezogen worden. Nach dem Richtfest am 18. Juni 1928 waren damit die drei Glocken die ersten Ausstattungsgegenstände im Rohbau der Auferstehungskirche.

In der Chronik der Stadt Hof kann man über die Glockenweihe nachlesen: „Im Werk Rautenkranz/Sachsen der Firma Schilling-Lattermann wurden die drei Glocken der Auferstehungskirche am 2. August 1928 durch Seminarprofessor Hartmann aus Bay­reuth als Glockensachverständiger geprüft. Das Geläute, das aus feinstem Klangstahl gefertigt wurde, war auf die Töne d, f und g abgestimmt worden und überraschte durch seine Schönheit und Fülle. Mächtig, weittragend und doch ‚weich singend’ erwies sich der Schall.“

Die drei Glocken haben ohne Armatur ein Gewicht von 90 Zentnern, und zwar 44, 27 und 19 Zentner. Der Durchmesser der drei Glocken beträgt 177, 147 und 130 Zenti­meter. Der Glockensachverständige konnte damals sowohl die Haupttöne als auch die Obertöne als vorzüglich getroffen bezeichnen. Alle drei Glocken tragen unterhalb der Glockenkrone Inschriften aus dem Glaubensbekenntnis nach der alten Fassung. Dabei nimmt die kleine Glocke die Namensgebung der Kirche auf und erinnert als Totenglo­cke an das Ostergeschehen: „Auferstanden von den Toten“. Die mittlere Glocke spricht die Regentschaft Christi nach der Himmelfahrt an: „Sitzend zur Rechten des Vaters“. Die große Glocke mahnt, das Weltengericht am Ende der Zeit nicht zu ver­gessen: „Von dannen er kommen wird, zu richten die Lebendigen und die Toten“.

Am Mittwoch, den 29. August 1928, nachmittags um 17.00 Uhr, fand die feierliche Einholung der Glocken statt. Seither versehen sie ihren Dienst und künden Tag und Stunde über den Dächern von Moschendorf. Sogar den Zweiten Weltkrieg haben die Glocken schadlos überstanden. Sie wurden nicht einmal abgenommen, weil der ver­wendete Stahl für die Rüstungsindustrie unbrauchbar war.

In den 80 Jahren seit der Inbetriebnahme der Glocken gab es nur einen nennenswerten Vorfall, der allerdings eine aufwändige Sanierung des Glockenstuhls nach sich zog. 1997 war die mittlere Glocke Ende Februar bei einem Mittagsläuten aus der Veranke­rung gebrochen und abgestürzt. Erst am 3. Advent 1998 konnte das Geläut in vollem Umfang wiedergeweiht werden.

Das 80jährige Glockenjubiläum sowie die 10jährige Reparatur ist der Auftakt zum Ju­biläumsjahr „80 Jahre Auferstehungskirche“, das 2009 mit verschiedenen Veranstal­tungsreihen begangen werden soll. So beteiligt sich die Gemeinde an der europaweit ausgestrahlten Evangelisation ProChrist mit Übertragungsort in der Hofer Bürgerge­sellschaft (29. März bis 5. April), lädt zu Gästeabend mit Pfarrer Friedrich Meisinger von der Deutschen Zeltmission ein (11. bis 17. Mai) und führt eine Festdekade durch (27. Juni bis 6. Juli). Am Sonntag gibt es aber zunächst einmal Nudeln in Glocken- und Kirchenform zu kaufen als Hinweis auf das Jubiläum. Weiterhin wird eine Glüh­weintasse mit dem Kirchenlogo zwischen den Jahrszahlen 1929 und 2009 und dem Schriftzug „80 Jahre Auferstehungskirche Hof-Moschendorf“ angeboten.

Rechtzeitig zum Jubiläum erstrahlt die Auferstehungskirche von außen auch in einem neuen Glanz. Die neue Turm- und Fassadenbestrahlung sowie die umfangreiche Sanie­rung der Vorplätze im Herbst hebt die Moschendorfer Kirche nunmehr als prägnantes Gebäude des Stadtteils hervor. Gerade jetzt in der Advents- und Weihnachtszeit ist die Auferstehungskirche mit dem Christbaum vor dem Hauptportal ein besonderer Blick­fang geworden.

Neuer Kerzenleuchter „Lebensbaum“
für die Auferstehungskirche

In der Metallwerkstatt des Berufsbildungswerkes Hof ist der neue Leuchter für die Präparanden- und Konfirmandenkerzen in der Moschendorfer Kirche entstanden. Passend zum Namen der Kirche „Auferstehungskirche“ wurde der Leuchter als Lebensbaum gestaltet. In den Fuß ist ein Stern eingearbeitet und die Spitze trägt ein Kreuz, so dass die Zeichen für die Lebensspanne sowie die Geburt und den Tod Jesu die verzweigten Lichter des Lebens umschließen.

Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger stellte den Leuchter der Gemeinde im Gottesdienst am 3. Advent vor und hielt die Predigt zur Symbolik des neuen Ausstattungsstückes, das im Altarraum seinen Platz gefunden hat. In Zukunft werden die Präparanden und Konfirmanden beim Gottesdienstbesuch eine selbst gestaltete Kerze an der Osterkerze entzünden und so den metallenen Baum mit Licht und Leben füllen.

In einem besonderen Projekt wurde die Kirchenkunst mit der Ausbildungsklasse Metall vom Entwurf bis zur Ausführung verwirklicht. Bei der Einweihung waren darum auch alle Beteiligten im Gottesdienst dabei: Die Auszubildenden Thomas Grimm, Sascha Gleiche, Martin Wunschelmeier, Walter Bidler und Timo Schindler sowie die Ausbilder Günther Popp (hauptverantwortlich), Michael Schimmel, Manfred Seuss und Ausbildungsleiter Stefan Robisch.

Moschendorfer Adventskalender


Heuer hat der Moschendorfer Adventskalender 24 Türchen. An jedem Dezembertag bis zum Heiligen Abend gibt es eine Adventsandacht und ein Fenster des "großen"  Adventskalenders wird geöffnet. Das Bild zeigt das Motiv vom 10. Dezember 2008, das Familie Pfenning am Otterberg gestaltet hat. 

Die Wärme miteinander teilen
Kindergarten Auferstehungskirche zeigt Wintergeschichte von Max Bollinger

Beim Adventsnachmittag für Senioren und beim Familiengottesdienst am 2. Advent spielten die Kinder des Kindergartens Auferstehungskirche eine Winterge­schichte von Max Bollinger.
Egoistisch lässt dabei der Bauer seinen Hirtenbuben im Winter in der Kälte stehen, während er sich selbst an seinem Ofen im Haus wärmt. Der Junge macht sich darauf­hin mit allen Tieren aus dem Stall auf den Weg und folgt einem hellen Stern am Him­mel. Er findet das Jesuskind und trifft dort auch mit dem hartherzigen Mann zusam­men, der ihn nicht zum Aufwärmen ins Haus lassen wollte. Doch die Begegnung mit dem Jesuskind verändert den Mann und er lernt zu teilen.
Pfarrer Dr. Hohenberger deutete das Spiel der Kinder auf die Veränderung, die Weih­nachten in das Leben der Menschen bringen kann. Auch die Liebe Gottes lässt sich teilen, so dass eine neue Mitmenschlichkeit entsteht.

Lieder über Zeit und Ewigkeit
Konzert des Chores „Felsenfest“ in der Auferstehungskirche

„Alle Zeit der Welt!?“ lautet das neue Programm des Vokalchores „Felsenfest“ aus Lippertsgrün. Lediglich unterstützt von Gitarre, Klavier und einfachem Schlag­werk gab der Chor unter der Leitung von Christine Osenberg ein fast eineinhalbstün­diges Konzert in der Moschendorfer Auferstehungskirche.
Mit Liedern, Texten und Meditationen verbanden sich die gesungenen Botschaften zu einem großen Gedankenbogen, der viel Nachdenkliches zum Thema Zeit und Ewigkeit zu vermitteln wusste. Mit beachtlichem Stimmvolumen hat der reine Frauenchor viele Nuancen herausgearbeitet und in der Verbindung von Wort und Melodieführung ei­gene musikalische Akzente gesetzt. Beachtlich war vor allem, dass nahezu alle Sänge­rinnen im Lauf des Abends mit Soloparts hervortraten und mit jugendlicher Frische zu begeistern verstanden.
Eine Bündelung erfuhren die vielen Liedgedanken mit einer kurzen Ansprache von Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger von der Auferstehungskirche zum Wert der Zeit, die er als das größte Geschenk Gottes bezeichnete. Auch eine Zugabe hatte der Chor parat, als der Beifall am Ende andauerte. Dabei diente das Konzert auch einem guten Zweck. Mit den Einlagen und freiwilligen Spenden unterstützt der Chor ein Sozialprojekt un­ter Kinder und Jugendlichen in Rumänien.

„Homentaschen“ und andere Köstlichkeiten
Hebräische und jiddische Lieder in der Auferstehungskirche

Ein Stück jüdische Kultur und Geschichte war bei einem Konzert am Volks­trauertag in der Moschendorfer Auferstehungskirche mitzuerleben. Mit biblischen Texten, hebräischen Gesängen, jiddischen Liedern und Liturgien ging es durch die musikalische Welt des Judentums.
Mit dem Programm „Jedid nefesch“ (geliebte Seele) überzeugten die Sängerin und Harfenspielerin Sara Sylvia Avelia und Klaus Göller an der Klarinette und Gitarre die rund hundert Besucher des Konzerts so sehr, dass am Ende mehrere Zugaben gefordert wurden. Der Hofer Künstler Peter Kampschulte führte mit Übersetzungen der Lied­texte und weiteren Moderationen durch den Abend.
In einer Mixtur aus geistlichen und weltlichen Liedern wurde ein bunter Liederreigen dargeboten, der immer wieder das Schicksal des jüdischen Volkes, seine Kultur und seinen unbedingten Lebenswillen zum Inhalt hatte. Dabei gab es auch einige Kostpro­ben des charakteristischen jüdischen Witzes und Humors, der selbst den schwierigsten Lebenslagen mit einer unbeugsamen Hoffnung und Zuversicht begegnet.
Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger führte in seiner Begrüßung aus, dass der Volkstrau­ertag als Konzerttermin bewusst gewählt wurde. Denn die Erinnerung an die Shoah hat hier seinen festen Platz gefunden. In Moschendorf habe man die Ehre, die neue Hofer Synagoge zu beheimaten, die seit genau 10 Jahren im alten Moschendorfer Schulhaus untergebracht sei. Ebenso aber ergebe sich daraus die Verpflichtung, die Normalität des Zusammenlebens zu gestalten. Auf dem Altar standen darum Kreuz und Menora auf gleicher Höhe nebeneinander, so dass die gegenseitige Wertschätzung symbolisch zum Ausdruck kam.
So war das Konzert auch eine Hommage an das jüdische Volk mit seiner vielfältigen Religionsgeschichte. Schabbat-Liturgien, biblische Geschichte und Geschichten, Psalmen, Volkslieder und Kanons begeisterten das Publikum, das auch hin und wieder zum Mitsingen aufgefordert wurde. Sara Avelia entlockte ihrer chromatischen Harfe gekonnt schwebend klare Klänge und Klaus Göllers, der erstmalig mit der Harfen­spielerin in einem Konzert auftrat, harmonierte dazu vorzüglich mit seinen Interpreta­tionen auf der Klarinette. Bis hin zu einer Klangnachahmung eines Schofarhorns reizte Göller sein Repertoire auf der Klarinette aus. Peter Kampschulte verstand es, die ein­zelnen Beiträge auf lockere Weise zu verbinden und das Publikum auf die weite Reise durch die Jahrhunderte jüdischer Lebensweise mitzunehmen.
Sogar ein Backrezept zum Ausprobieren erhielten alle Konzertbesucher auf der Rück­seite ihres Programms mit nach Hause. Die „Homentaschen“ werden zum Purimfest gebacken und erinnern an die Rettung aus einer Verfolgung in der Perserzeit, wie sie im Buch Esther geschildert wird. Eine Verschwörung wird aufgedeckt und der Draht­zieher namens Haman bestraft. Unter den Frauen gibt es bis heute einen Wettstreit, wer die besten Homentaschen bäckt, die den Hut Hamans darstellen sollen, der aus Freude über die Rettung aufgegessen wird.

Strahlende Klangbilder
Konzert von „Trio Melodia“ in der Auferstehungskirche

Ganz in weiß gekleidet und mit großen Kerzen in den Händen betraten die drei Sängerinnen des Dreigesangs „Trio Melodia“ die halbdunkle Kirche und eröffneten nach einigen Glockenklängen einen hell und klar klingenden Liederbogen, der eine konzertante Mischung aus geistlichen Liedern, Psalmodien und Gesängen aus der russisch-orthodoxen Liturgie darstellte. Die präzis gesungenen Dreiklang-Akkorde nahmen sinngemäß die überall im Altarraum aufgestellten Lichter auf und trugen sie den rund 70 Zuhörerinnen und Zuhörern gleichsam ins Herz. „Lichter der Hoffnung“ war darum auch das knapp eine Stunde währende Konzert überschrieben, das mit einem ostkirchlichen Gesang zur Abendmesse begann.
Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger betonte in seiner Begrüßung, dass die Sängerinnen von „Trio Melodia“ keine professionelle Ausbildung genossen, sondern im Selbststudium ihre Klasse und Perfektion erreicht hätten. Seit drei Jahren bilden Lidia Schukov, Rosa Machnatschov und Ida Schindler ein A-Cappella-Vokal-Trio, das seinen Ursprung im Aussiedler-Chor Raduga hatte. Der besondere Klang der Kirchenlieder inspiriert „Trio Melodia“ immer wieder zu neuen Interpretationen von geistlichem Liedgut ohne Musikbegleitung. „Denn jede Sprache hat ihre eigene Melodie“, so Lidia Schukov, die Gründerin des Ensembels, was selbstverständlich auch für die religiöse Sprache gelte.
Ganz ohne Musik kam das Gesangstrio dann aber doch nicht aus. Beim Liedtitel „Möge der Segen Gottes mit dir sein“ unterstützte Ida Schindler den Gesang mit Gitarrenbegleitung, und die Vertonung des bekannten Gedichts von Dietrich Bonhoeffer „Von guten Mächten wunderbar geborgen“ unterlegte die Orgel, gespielt von Julia Gebel, mit dezenten Klängen.
Erste Konzerte von „Trio Melodia“ hat es schon im vergangenen Jahr gegeben. Sogar Musikaufnahmen mit den Hofer Symphonikern gehören mittlerweile zum Erfahrungsschatz des Gesangstrios. Im September wurde nun mit einer eigenen CD-Produktion begonnen. Die Aufnahmen dazu wurden in der Auferstehungskirche durchgeführt. Das Konzert bot schon einmal Einblick in das Programm der CD, die noch in Bearbeitung ist und vor Weihnachten erscheinen soll.
Die Besucherinnen und Besucher waren spürbar angerührt von den Hoffnungsliedern und dem hellen Schein, den sie um sich auszubreiten verstanden. Sie dankten es dem Gesangstrio durch einen lang anhaltenden Beifall am Ende, der wiederum mit einer Zugabe belohnt wurde.

Gemeindeausflug nach Bad Windsheim

Der Gemeindeausflug führte in diesem Jahr nach Bad Windsheim. Dort wurde die im Jahr 2006 neu eröffnete Unterabteilung "Kirche in Franken" des Freilandmuseums mit einer Sonderführung besichtigt. Im Bereich der Evang.-Luth. Kirche in Bayern ist dies das erste Kirchenmuseum, das Einblick gibt in die Geschichte, die Traditionen und geprägten Formen des fränkischen Protestantismus. Am Nachmittag gab es eine Stadtführung durch Bad Windsheim und bei Kaffee und Kuchen eine Begegnung mit der örtlichen Landeskirchlichen Gemeinschaft.

Dank für treue Mitarbeit

Beim Kirchweih- und Gemeindefest der Auferstehungskirche in Moschendorf hat Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger einige Mitarbeiterinnen für ihre langjährige Mitarbeit in der Gemeinde geehrt. Für 25 Jahre Engagement in der Kinder- und Jugendarbeit wurde Sandra Zeh ausgezeichnet, Regina Ried für 30 Jahre. Über zwei Jahrzehnte hat Frau Gerda Klug im Gemeindechor mitgesungen und ist nun als aktive Sängerin ausgeschieden. Gar ein Dreifachjubiläum konnte die Leiterin des Kindergartens Auferstehungskirche Frau Regina Winkler feiern: Seit 30 Jahren ist sie im Erzieherinnenberuf tätig, 20 Jahre davon im Kindergarten der Auferstehungskirche. Zudem konnte sie ihren 50. Geburtstag begehen. Die Kinder des Kindergartens gratulierten mit dem Lied „Spitze, dass du da bist“ und hielten dabei Buchstabentransparente hoch, die den Satz „Schön, dass es dich gibt“ ergaben. Pfarrer Dr. Hohenberger überreichte den Jubilarinnen jeweils eine Rose und ein Buchgeschenk.

Offener Gemeindeabend "Lebenselement Wasser"

Dieter Brandl, der Umweltbeauftragte der Kirchengemeinde Hof-Auferstehungskirche gestaltete einen Offenen Gemeindeabend im Saal der Auferstehungskirche. Unter dem Thema "Unsere Umwelt - Faszination Wasser" gab er Überlegungen und Gedanken weiter, die für das kirchliche Engagement zur Bewahrung der Schöpfung wichtig sind. Der Abend regte zu einem verantwortungsbewussten Umgang mit Gottes guter Welt an. Dabei wurde das Element Wasser auch im Hinblick auf die biblische Verkündigung und die Praxis der Taufe religiös bedacht.

Bibelwoche "Das Leben suchen"

Pfarrer Friedrich Meisinger von der Deutschen Zeltmission hat fünf Tage mit seinem Wohnwagen an der Auferstehungskirche Station gemacht.  Die vier Bibelabende im Gemeindesaal standen unter den Themen "Das Leben suchen", "Das Leben finden",  "Das Leben ergreifen" und "Das Leben wagen". Beim Abschlussgottesdienst  am Sonntag führte Pfarrer Meisinger anschaulich aus, wie das Leben gelingt mit dem Ziel im Blick: "Das Ziel im Blick - das Leben gelingt"

Jubelkonfirmation


In der Auferstehungskirche feierten 43 Frauen und Männer ihre Silberne, Goldene, Diamantene und Eiserne Konfirmation und erneuerten mit einem Festgottesdienst ihr Glaubensversprechen. Frau Gerda Ruckdeschel konnte mit 70 Jubiläumsjahren sogar Gnadenkonfirmation feiern. Zum Jubiläum spendete einer der Jubilare neue Altar- und Kanzelbehänge sowie Altardecken, die zur Jubelkonfirmation erstmals aufgelegt wurden. Am Altar zeigt der neue Behang auf rotem Grund einen brennenden Dornbusch, der an die Berufung des Mose erinnern soll. An der Kanzel ist die Lutherrose zu sehen. Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger nahm den biblischen Hintergrund beider Zeichen in seiner Predigt auf und verdeutlichte, wie das Verhalten des Mose bzw. Luthers zum Vorbild für den Glauben werden könne.

Feldgottesdienst am Feuerwehrgerätehaus

Im Jahr 2008 fiel das Fest Christi Himmelfahrt auf den 1. Mai. Dieses seltene Zusammentreffen nahmen die Moschendorfer Vereine zu Anlass, ihre Maifeier am Feuerwehrgerätehaus in der Oberkotzauer Straße um einen christlich-jüdischen Feldgottesdienst zu erweiteren. Der Pfarrer der Auferstehungskirche, Dr. Thomas Hohenberger, predigte unter dem frisch aufgestellten Maibaum zum Thema "Baum des Lebens". Ausgestaltet wurde der Gottesdienst mit Liedbeiträgen des Gemischten Chores Hof-Moschendorf unter Leitung von Fritz Walther, vom Kindergarten Auferstehungskirche und vom Chor der israelitischen Kultusgemeinde Hof. Die israelitische Kultusgemeinde hat ihr Gotteshaus ebenfalls in Moschendorf.

Große Musikshow zu Rebekka

Mit großem künstlerischen und szenischen Aufwand wurde in der Turnhalle der Fachakademie für Heil- und Sozialpädagogik die biblische Geschichte der Rebekka als Musical aufgeführt. Gut drei Stunden dauerte das Musikspektakel, das vom Musical-Team aus Falkenstein in Sachsen unter der Leitung von Marion und Gilbrecht Schäl meisterhaft in Szene gesetzt wurde.
Ein Fanal von Tönen und Musikstilen begeisterte die rund 170 Besucher der Veranstaltung, zu der die Gemeinde der Moschendorfer Auferstehungskirche eingeladen hatte. Vom babylonischen Sonnengesang über ausdrucksstarke Liebes- und Hochzeitslieder sowie Klage- und Trauerlieder, dem Esau-Rap sowie dem Schlussjubel in der Himmelsszene vor Gottes Thron erstreckte sich das musikalische Repertoire über eine Vielzahl von Musikstilen. Eigene Arrangements und bekannte Choräle harmonierten in dem fulminanten Gesamtwerk in einer erstaunlichen Brillanz. Mal schwungvoll, dann wieder nachdenklich konnten die Besucher und Besucherinnen durch Musik und Schauspiel die Rebekka-Geschichte unmittelbar miterleben.
Ein junges Mädchen aus Mesopotamien erhält einen Heiratsantrag, aber nicht von dem Bräutigam selbst, sondern aus zweiter Hand, vom Knecht der Bräutigamsfamilie. Hunderte von Kilometern lebt der Bräutigam von ihr entfernt. Soll Rebekka das Wagnis eingehen und dem Antrag trauen? Fragen des Glaubens brechen auf und in der Musicalfassung entsteht eine nahezu moderne Biografie.
Ein Team von 75 ehrenamtlichen Musical-Mitarbeitern aus der Kirchengemeinde Falkenstein haben diesen besonderen Abend möglich gemacht. Schon das vierte Musical habe sie mit Rebekka auf die Bühne gebracht und der Tour-Plan für 2008/09 sieht 15 Aufführungen vor. Marion und Gilbrecht Schäl, die für Text und Musik verantwortlich zeichnen, haben schon einige Musikprojekte mit großem Erfolg in die Tat umgesetzt. So gibt es bereits einige Tonträger von ihren Liedern und Musicals. Auch das Rebekka-Musical wird gegenwärtig als CD produziert und konnte in der Pause vorbestellt werden.
Am Ende dankte Pfarrer Dr. Hohenberger von der Auferstehungskirche den Künstlern für ihre Darbietung und warb dafür, sich wie Rebekka im Glauben zu verhalten und den Zusagen Gottes zu vertrauen. Unter dem Taktstock von Gilbrecht Schäl sei ein Stück biblischer Geschichte zu einer lebendigen Verkündigung für die Gegenwart geworden.

60 Jahre "Feldherrin über ein Volk aus Holz und Luft"

Orgeldienstjubiläum von Frau Linda Müller an der Auferstehungskirche
 
Mit einem Festgottesdienst und einem anschließendem Empfang hat die Gemeinde der Hofer Auferstehungskirche das äußerst seltene Jubiläum ihrer Organistin Frau Linda Müller von sage und schreibe 60 Jahren im kirchenmusikalischen Dienst gefeiert. Am 1. April 1948 hat Frau Müller ihren Dienst an der Orgel der Auferstehungskirche begonnen und seither mehr als 3000 Gottesdienste kirchenmusikalisch ausgestaltet. Eine Vielzahl von Pfarrerinnen und Pfarrern hat sie dabei erlebt und die Einführung von zwei neuen Gesangbüchern. Dekan Günter Saalfrank bezeichnete die Jubilarin darum bei seinem Grußwort auch als "Zeitzeugin" der Kirchenmusik. In dem festlich gestalteten Gottesdienst spielte Linda Müller, die 1929 als erstes Kind in der Auferstehungskirche getauft worden war, auch zu ihrem Jubiläum selbst die Orgel. Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger stellte den Orgeldienst in den Mittelpunkt der Predigt und berichtete Interessantes und Kurioses aus der Geschichte der Orgel als Kircheninstrument. Dabei zitierte er auch die Umschreibung des Grimm'schen Wörterbuchs der deutschen Sprache, wonach ein Organist ein "Feldherr" sei, "dessen Volk aus Holz und Luft besteht." Er dankte Linda Müller dafür, dass sie als eine solche Feldherrin 60 Jahre den Befehl über die Töne und Pfeifen der Orgel in der Auferstehungskirche geführt habe und damit die Gemeinde zum Lob Gottes ermuntert und angeleitet habe.
Dekanats- und Stadtkantor Georg Stanek überreichte eine Urkunde des Verbandes Evangelischer Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker in Bayern e.V. sowie ein Präsent. Pfarrer i.R. Hermann Weiler sprach für die vielen Geistlichen, die Frau Müller in ihrer langen Dienstzeit erlebt hat.

"Gott spricht alle Sprachen"

... lautete das Thema eines Offenen Gemeindeabends am 4. März mit Dr. Fritz Goerling von der Wycliff-Bibelgesellschaft. Dr. Goerling berichtete mit Film und Bildern über seinen Dienst als Bibelübersetzer und Übersetzungsberater in Westafrika unter den Julas an der Elfenbeinküste.

Sonntag Lätare


Am Sonntag Lätare ist der Passionsaltar mit einem besonderen Schmuck versehen. Denn mitten in der Passionszeit bricht die Vorfreude auf Ostern hervor. "Freue dich!" heißt darum auch die lateinische Bezeichnung des Sonntags übersetzt. Einer alten Tradition zufolge wurden an diesem Sonntag Lätare-Sträuße gebunden, die auf Ostern hinweisen sollten. Charakteristisch sind dabei vor allem die Brezeln. Wie man durch Brezeln hindurchschauen kann, so kann man schon auf das Osterfest vorausschauen.
Auf unserem Altar sind zwei Lätare-Sträuße zu sehen. Am Altarbehang wird das violette Tuch von rosa Bändern gesäumt, denn in die violette Farbe der Passion mischt sich schon das strahlende Weiß des Osterfestes. Drei Wochen noch sind es ab dem Sonntag Lätare bis zu Ostern. Darum hat die Zahl 3 auch ein wichtige Bedeutung: Drei Brezeln, drei Gucklöcher, drei Bänder. Auch an den bisher kahlen Zweigen des Altarschucks brechen nun schon erste Knospen auf.

Bodenbild "Prophet Elia"Mitarbeitertag »Zwischen Lust und Frust: Der Prophet Elia«

Wie jedes Jahr trafen sich die Mitarbeiter der Kirchengemeinde und des Kindergartens auch heuer wieder in Naila im Haus der Arbeitsgemeinschaft für Erziehung. Heuer stand der Prophet Elia im Mittelpunkt. In Filmen, Bibellesungen und Gruppenarbeiten entstand ein lebendiges Bild des Propheten, der in seinem Leben oft zwischen Lust und Frust hin- und hergerissen war. Wir erkannten, dass sich die Erfahrungen Elias mit Gott auf in unser Leben übertragen lassen und ganz konkrete Hilfestellungen in der Gemeindearbeit und im Leben bieten. Ein Bodenbild (vgl. Foto) stellte wichtige Stationen im Leben von Elia anschaulich dar.


Es ist noch eine kleine Zeit,
dann wird die Welt mich nicht mehr sehen.
Ihr aber sollt mich sehen,
 
denn ich lebe,
und ihr sollt auch leben.
 
Johannes 14, 19
 
Mit der Jahreslosung 2008
wünschen wir Ihnen ein gesegnetes neues Jahr
unter Gottes Schutz und Geleit!
 

Christmette

Den Abschluss der Gottesdienste am Heiligabend bildet in der Auferstehungskirche die Christmette. Sie wird von Erika Pöllmann und einem Team gestaltet. Dieses Jahr verdeutlichte eine lebende Krippe die Weihnachtsgeschichte.


Paul-Gerhardt-CD erschienen

HOF - Noch rechtzeitig für den Gabentisch an Weihnachten konnte am dritten Advent in der Auferstehungskirche Hof-Moschendorf eine CD zum Paul-Gerhardt-Gedenkjahr 2007 vorgestellt werden. Dabei handelt es sich um einen Live-Mitschnitt des Orgel- und Choralkonzerts zu Leben und Werk Paul Gerhardts, das mit großer Resonanz am Reformationsfest in der Auferstehungskirche stattfand. "Ermuntert euch und singt mit Schall" lautet übereinstimmend mit dem Konzert der Titel des Tonträgers mit Orgelinterpretationen der Lieder Paul Gerhardts von cand. phil. Jochen Frank aus Taubaldsmühle bei Helmbrechts und Texten von Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger. Die CD kostest 7,- Euro und eignet sich gut als Weihnachtsgeschenk im nun zu Ende gehenden Paul-Gerhardt-Gedenkjahr, das aus Anlass seines 400. Geburtstages begangen wurde. Verkaufsstellen sind das Evang.-Luth. Pfarramt der Auferstehungskirche (Medlerstraße 15a), das Dekanatsbüro (Maxplatz 6), die Gesamtkirchenverwaltung (Maxplatz 1) und die Buchhandlung Grau & Cie (Friedrichstraße 11).

Döhlau-Moschendorfer Waldweihnacht

Die beiden Kirchengemeinden Döhlau nd Moschendorf feierten auch heuer wieder gemeinsam eine Waldweihnacht. Von beiden Kirchen machten sich Fackelzüge auf zum Waldweihnachtsplatz, der auf halbem Weg zwischen den beiden Gemeinden liegt. Nach dr Weihnachtsfeier bei Fackelschein klang der Abend im Döhlauer Gemeindesaal besinnlich aus.

Lichter der Hoffnung

HOF - Die Geschichte von den vier Lichtern des Hirten Simon erzählten die Kinder des Kindergartens Auferstehungskirche im Gottesdienst am 2. Advent und sangen dazu auch einige Lieder. Auf der Suche nach einem entlaufenen Lamm zündet der Hirtenjunge Simon verschiedenen Menschen, die ihr Leben in Dunkelheit zubringen, Lichter der Hoffnung an. Er bringt den Leuten Liebe, Frieden und Trost.  Im Stall von Bethlehem findet er dann sein Lamm und den Heiland, der sein letztes noch nicht vergebenes Licht des Glaubens hell aufleuchten lässt. Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger legte die Hirtengeschichte seiner Predigt zugrunde und rief dazu auf, ebenfalls solche Lichter der Hoffnung in die Welt hineinzutragen.

Moschendorfer Adventskalender

An verschiedenen Häusern im Stadtteil Moschendorf sind im Monat Dezember bis Heiligabend verschlossene Fenster mit Nummern zu sehen. Am betreffenden Tag werden sie mit einer kleinen Feier geöffnet. Anschließend gibt es Adventsgebäck und etwas Warmes zum Trinken. Damit wird der Moschendorfer Adventskalender in diesem Jahr erneut veranstaltet, sogar um einige Termine erweitert. Adventsfenster werden jeweils am Montag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag geöffnet. Am Sonntag ist der Moschendorfer Adventskalender in den Kindergottesdienst integriert, am Montag wird der Lehrbetrieb am TPZ mit dem Adventsfenster abgeschlossen.  Diese Form der Adventsgestaltung soll ein bewusstes Erleben der Vorweihnachtszeit für Kinder, Jugendliche und Erwachsene ermöglichen.
Folgende Orte bzw. Termine und Zeiten sind vorgesehen: 2.12. um 10.00 Uhr: Auferstehungskirche, Kindergottesdienst; 3.12. um 15.00 Uhr: TPZ Eingangshalle, Am Lindenbühl 10; 5.12. um 18.00 Uhr: bei Frau Hüttner, Gutenbergstraße 3a; 6.12. um 18.00 Uhr: Nikolausfeier am Otterberg; 7.12. um 18.00 Uhr: bei Fam. Brandl/Rickl, Waldstraße1/Am Otterberg 107; 9.12. um 10.00: Auferstehungskirche, Kindergottesdienst; 10.12. um 15.00 Uhr: TPZ Eingangshalle, Am Lindenbühl 10; 12.12. um 18.00 Uhr: bei Fam. Schindler, Krötenbrucker Straße 1; 13.12. um 18.00 Uhr: bei Fam. Johanni, An der Moschenmühle 7; 14.12. um 18.00 Uhr: Kindergarten Auferstehungskirche, Rabensteinerstraße 10; 16.12. um 10.00 Uhr: Auferstehungskirche, Kindergottesdienst; 17.12. um 15.00 Uhr: TPZ Eingangshalle, Am Lindenbühl 10; 19.12. um 18.00 Uhr: bei Fam. Pfenning, Am Otterberg 2; 20.12. um 18.00 Uhr: bei Fam. Wolf, Rabensteinerstraße 17; 21.12. um 18.00 Uhr: bei Fam. Ruckdeschel, Erlhofer Straße 55; 23.12. um 10.00 Uhr: Auferstehungskirche, Kindergottesdienst; 24.12. um 15.00 Uhr: Auferstehungskirche, Familiengottesdienst an Heiligabend.

Ökumenischer Chor

Ökumenisches Adventssingen

Ein kleines Jubiläum konnten die Chöre der katholischen St.-Otto-Gemeinde und der evangelischen Auferstehungskirche in Moschendorf beim ökumenischen Adventssingen begehen: Schon zum fünften Mal wurde der Konzertabend zum Beginn der Adventszeit durchgeführt, der mittlerweile zum festen Veranstaltungsprogramm beider Gemeinden gehört und jährlich wechselnd in beiden Kirchen abgehalten wird. Diesmal war die Auferstehungskirche mit der Ausrichtung des gut besuchten Konzertes an der Reihe und präsentierte sich mit Lichtern an den Bankreihen und dem Adventskranz über dem Altar sehr stimmungsvoll.
Die musikalischen Beiträge der Chöre wurden von Orgelwerken und einigen Darbietungen des Instrumentalkreises "Instratebaso" unter der Leitung von Frau Karin Gradel ergänzt. Dazwischen wurden meditative Texte gelesen, die eine besinnliche Adventsstimmung zu erzeugen wussten. Pfarrer Thomas Schmelz von St. Otto und Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger von der Auferstehungskirche führten in ökumenischer Verbundenheit durch das Programm. Als echte ökumenische Adventsfrage erwies sich das Motto des Abends, das einem Lied Paul Gerhardts entnommen war: "Wie soll ich dich empfangen?" Denn dieses Lied gehört zum ökumensichen Bestand in den Gesangbüchern beider Konfessionen. Pfarrer Schmelz bezog sich daher auch auf die Liedaussage in seiner Andacht. Anschließend fand im Gemeindesaal eine ökumenische Begegnung statt.

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Neue Gedenkstätte auf dem Moschendorfer Friedhof

Am Ewigkeitssonntag wurde eine neu eingerichtete „Gedenkstätte christlicher Auferstehungshoffnung“ auf dem Moschendorfer Friedhof der Öffentlichkeit vorgestellt. Anlass für die Errichtung der Gedenkstätte war die Auflassung der Grabstätte des langjährigen Seelsorgers der Auferstehungskirche Pfarrer Fritz Krischker, der von 1957 bis 1980 als 15. Amtsinhaber seinen Dienst in der evangelischen Kirchengemeinde versah. Als einziger Geistlicher der Gemeinde wurde Pfarrer Krischker 1991 auf dem Moschendorfer Friedhof beigesetzt. Um das Pfarrersgrab zu erhalten, erfolgte die Umbettung in eine neu angekaufte Grabstätte. Damit will die Gemeinde ihrem ehemaligen Pfarrer ein ehrendes Gedenken bewahren und mit der Gedenkstätte auch einen deutlich kirchlichen Akzent auf dem Friedhof setzen.

Im Beisein einiger Verwandter von Pfarrer Krischker, die eigens aus Hannover, München und Schweinfurt angereist waren, sowie des ehemaligen Dekans Hermann Wunderer war man am Ewigkeitssonntag nach dem Gottesdienst in der Auferstehungskirche zum Friedhof gezogen, um der Toten zu gedenken. Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger würdigte die Verdienste seines Vorvorgängers im Amt und erläuterte die wichtige Funktion der neu eingerichteten Gedenkstätte. Das Pfarrersgrab stehe stellvertretend für das Gedenken an die Verstorbenen auf dem Friedhof.

Die Gedenkstätte wurde bewusst beim großen Wegkreuz und dem Grabfeld für Kriegsopfer angelegt. Damit ergibt sich ein Umfeld für gottesdienstliche Verdichtungen. Denn im Zukunft soll es jeweils am Ewigkeitssonntag wie auch am Ostersonntag an dieser Stelle Gedenk- oder Auferstehungsfeiern geben. Mit Gebet und Segen übergab Pfarrer Dr. Hohenberger die Gedenkstätte ihrer Bestimmung.


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Musical „Wohin?“ in der Auferstehungskirche

Der Chor „Felsenfest“ unter der Leitung von Christine Osenberg präsentierte in der gut besuchten Auferstehungskirche ein selbst arrangiertes Programm, bei dem es immer wieder um die Frage nach dem Sinn und Ziel im Leben ging. Wohin kann man sich wenden, wenn Nöte und Schwierigkeiten ins Leben treten? Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger nahm diese Frage in seiner Andacht auf. Aber auch der Chor wusste mit seinen Liedern und den dazwischen platzierten Texten und Meditationen Antworten anzubieten und wies dabei mit schwungvoller und engagiert vorgetragener Chormusik auf die Botschaft des Glaubens hin.

Unterstützt wurde der Chor, der sich 2006 aus dem Kirchenchor der evangelischen Kirchengemeinde Lippertsgrün gebildet hat, von einigen Istrumentalisten. Das Musical „Wohin?“ ist schon das zweite eigene Programm, mit dem der Chor auf sich aufmerksam macht. Neben einer guten musikalischen Darbietung ist ein weiteres Anliegen des Chores, dass die Botschaft des Glaubens auch ganz praktisch umgesetzt werden kann. Anstelle Eintritt zu verlangen, bat der Chor deshalb um eine Kollekte, bei der 500,- Euro zusammenkamen. Diese freiwilligen Spenden werden für ein Hilfsprojekt unter Waisenkindern in Rumänien eingesetzt.


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Paul Gerhardt in concert

Mit einem besonderen Konzert zum Reformationsfest hat die evangelische Kirchengemeinde in Hof-Moschendorf die Erinnerung an Martin Luthers Thesenanschlag vor 490 Jahren und den 400. Geburtstag des lutherischen Liederdichters Paul Gerhardt miteinander verbunden. Ein meditatives Orgel- und Choralkonzert mit Texten, Liedern und Bildern zu Leben und Werk Paul Gerhardts vermittelte eindrücklich die Dichtkunst des barocken Theologen sowie seine reformatorische Einstellung in der Nachfolge Luthers.
Man habe Gerhardt bald "den andern Luther" genannt, berichtete Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger in seiner Einleitung des Konzertabends, was so viel bedeute, dass er wie ein zweiter Luther rund hundert Jahre nach dem Wittenberger Reformator dessen Erbe festgehalten und bewahrt habe. Paul Gerhardt vertiefte die reformatorische Lehre durch einprägsame Lieddichtungen, die in immer neuen Worten den Glauben an Jesus Christus bezeugen. In einer interessanten Verbindung von Tondokument, historischer Information und visueller Aufbereitung wurde daher der Liedschatz Paul Gerhardts in den Mittelpunkt des Abends gestellt.
Die ungefähr 80 Besucherinnen und Besuchern in der Auferstehungskirche konnten viel über Paul Gerhardt erfahren und wurden immer wieder angeregt, in einzelne Lieder des Jubilars mit einzustimmen. An der zweimanualigen Orgel der Auferstehungskirche, 1981 von der Firma Deininger-Renner aus Oettingen errichtet, war Jochen Frank aus Taubaldsmühe bei Helmbrechts zu hören. Der ehemalige Orgelschüler des Bayreuther Kirchenmusikers und Komponisten Michael Lippert unterstrich einmal mehr sein großes Nachwuchstalent, denn die meisten Bearbeitungen der Choralsätze sowie Improvisationen gingen auf ihn zurück. Mit voluminöser Klangfülle einerseits und dann wieder zarter Tonführung andererseits vermochte er die Zuhörerinnen und Zuhörer einfühlsam in die tiefsinnigen Texte der Kirchenlieder mitzunehmen. Pfarrer Dr. Hohenberger hatte die Informations- und Meditationstexte erstellt und führte durch das Programm.
Die Liedzeile "Ermuntert euch und singt mit Schall" aus dem Choral "Nun danket all und bringet Ehr" war als Titel über das Konzert gesetzt und gab auch thematisch den Rahmen vor. Dabei wurde zunächst in einem biographischen Teil Paul Gerhardts Lebensweg beleuchtet und mit Liedbeispielen unterlegt. Im Mittelteil wurden Verse aus dem Lied "Ich singe dir mit Herz und Mund" gesungen und mit Andachtsworten verbunden. Beim dritten und letzten Teil des Konzertes lag dann das Gewicht ganz auf der Kirchenmusik mit einem kaleidoskopartigen Durchgang durch das kirchenjahrszeitlich geprägte Liedgut Paul Gerhardts. Der Festbogen von Advent bis Pfingsten kam mit bekannten Choralimprovisationen zu Gesangbuchklassikern wie "Ich steh an deiner Krippen hier" oder "O Haupt voll Blut und Wunden" zur Darstellung. Dabei wurden über Beamer auf einer großen Leinwand stimmungsvolle Bilder gezeigt, die den Gesamteindruck abrundeten. Besonders eindrücklich waren vereinzelt eingefügte Rezitative, die das Orgelspiel mit den Liedtexten unterlegten und zum Nachdenken anregten. Mit Gebet, einem Segen und dem Abendlied "Nun ruhen alle Wälder" klang das vielfältige Konzert aus, das bei den Besucherinnen und Besuchern einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Auf vielfach geäußerten Wunsch soll darum ein Live-Mitschnitt des Konzerts digital aufbereitet werden und demnächst als CD über das Pfarramt der Auferstehungskirche angeboten werden.

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Gemeindeversammlung

Einmal im Jahr soll die Gelegenheit gegeben werden, die zurückliegende Gemeindearbeit zu reflektieren und Perspektiven für die Zukunft zu entwickeln. Bei der Gemeindeversammlung 2007 wird Pfarrer Dr. Hohenberger anhand eines Bilderrückblicks die Ereignisse des letzten Jahres nochmals vergegenwärtigen und dann den Blick voraus richten. Zu Gast ist Herr Gerhard Ried, Mitglied der Synode unserer bayerischen Landeskirche. Er wird über gesamtkirchliche Entwicklungen und Strukturveränderungen berichten, die uns auch im Dekanat Hof betreffen.

BildNeues Hinweisschild auf Gottesdienst


Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger hält das neue Hinweisschild auf die Sonntagsgottesdienste in der Auferstehungskirche in Händen. Das neue Schild war notwendig geworden, weil die Gottesdienste seit Advent 2006 um 10 Uhr beginnen. Nun haben wieder alle Autofahrer am Moschendorfer Ortseingang die aktuellen Informationen zum Gottesdienst in der Auferstehungskirche im Blick.

BildHerbstwanderung

Am Samstag, dem 6. Oktober, steht wieder eine Wanderung auf dem Programm. Wir wollen diesmal die Gegend um Hohenberg an der Eger erkunden. Abfahrt ist um 9.00 Uhr an der Auferstehungskirche. Mitfahrgelegenheiten sind gegeben. Die Gesamtstrecke der Wanderung wird ca. 15 Kilometer lang und mit Einkehr zum Mittagessen und zum Kaffeetrinken verbunden sein. Vom Parkplatz Wellerthal
geht es über Egerstau nach Hohenberg, wo nach dem Mittagessen die Kirche besichtigt wird und Pfarrer Dr. Hohenberger eine Andacht hält. Anschließend geht es denselben Weg zurück zu den Autos. Gegen 18.00 Uhr sind wir dann wieder
daheim.

BildErntedankfest

Zum Erntedankfest war der Altarraum der Auferstehungekirche reich geschmückt. Von allem was in den Moschendorfer Gärten und auf den Feldern angebaut wurde war etwas dabei.
In  den Erntedankgottesdiensten wurde heuer auf das „Gott-sei-Dank-
Brot“ besonders aufmerksam gemacht. Ziel ist es, bei den Menschen das Bewusstsein für heimische Produkte zu schärfen. Denn leider ist der Einkauf von kostengünstigem Brot im Supermarkt oder sogar beim tschechischen Nachbarn zu einer zwar verständlichen, aber eben auch fragwürdigen Gewohnheit geworden. Dieses Verhalten schwächt die heimischen Betriebe. Das Brot-Projekt möchte dem entgegensteuern. Es will die Menschen zum Nachdenken bringen über Wirtschaftskreisläufe und Überlebenschancen der hiesigen Unternehmen sowie über die Auswirkungen durch den Kauf bei fremden Herstellern. Denn über das Grundnahrungsmittel Brot hinaus geht es dabei ganz allgemein
um „Brot und Arbeit“.

BildEmmausAbend "Mit Gott im Gespräch bleiben. Beten lernen"

Beim EmmausAbend im Gemeindesaal der Auferstehungskirche wurde ein Bodenbild entwickelt. Es stellt das "vierfache Ackerfeld" dar.

BildNeuer Fahnenmast

Nachdem die Aufhängung der Kirchenfahne am Turm keine optimale Wirkung erzielt, hat der Kirchenvorstand beschlossen, zusätzlich vor dem Hauptportal einen Fahnenmast aufzustellen. An hohen Festtagen oder zu besonderen Gemeindetagen wie Bibelwoche, Konfirmation, Jubelkonfirmation, Kirchweih oder dem Reformationsfest können wir jetzt doppelt Flagge zeigen. Die Kirchenfahne zeigt ein violettes Kreuz auf weißem Grund und bedeutet die Freude der Buße, die im Kreuz Jesu Christi ein neues Leben ermöglicht und die Hoffnung des Glaubens zum Ausdruck bringt. Die schweren Erdarbeiten und die Einbetonierung der Bodenhülse übernahmen die Kirchenvorstandsmitglieder Jörg Behrendt, Hans Fischer, Klaus Gleich, Dieter Köcher und Michael Pfenning.

BildTauferinnerungsgottesdienst


Ein langes Freundschaftsband war beim Tauferinnerungsgottesdienst vom Altarkreuz über die Osterkerze bis zur Taufschale gespannt. Dort war auch ein großer Anker zu sehen als Zeichen dafür, dass Gott durch die Taufe unserem Leben einen festen Halt bieten möchte. Mit Lichtbildern wurde gezeigt, wie Jesus auf dem See Genezareth einen großen Sturm zur Ruhe brach- t e . Als Wassergeschichte der Bibel verdeutlichte diese Begeben- heit, dass Jesus die Macht und die Kraft hat, selbst die größten Wellen im L e b e n zu glätten. Am Ende durften alle Kinder mit ihren Taufkerzen in den Altarraum kommen, um ihr Licht anzuzünden und ihren Taufsegen zu erneuern. Die Vorschulkinder des Kindergartens wurden für den neuen Lebensabschnitt als Schulkinder gesegnet.

Gemeindefest 2007 - Paul Gerhardt

"Paul Gerhardt" zu Gast in der Auferstehungskirche

Kirchweih- und Gemeindefest mit vollem Programm rund um den bekannten Liederdichter
 
"Gestatten, Paul Gerhardt". Mit diesen Worten begann die Predigt am Kirchweih- und Gemeindfest der Auferstehungskirche. Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger war mit Perücke und angeklebten Bart in die Rolle des Paul Gerhardt geschlüpft und legte das bekannte Sommerlied "Geh aus, mein Herz, und suche Freud" aus der Sicht des berühmten Liederdichters aus. Schon vor dem Gottesdienst hatte der Posaunenchor des CVJM Hof mit bekannten Chorälen Paul Gerhardts auf den Festgottesdienst eingestimmt. Im Gottesdienst wurden die Bläserinnen und Bläser dann von einem kleinen Chor des Kindergartens Auferstehungskirche bei der musikalischen Gestaltung unterstützt. Aus Anlass des 400. Geburtstages Paul Gerhardts stand das Kirchweih- und Gemeindefest ganz im Zeichen des barocken Kirchenpoeten. So wurde nach dem Gottesdienst auch ein Gedenkstein vor dem Kirchenportal enthüllt, der eine Bronzeplatte mit einem Liedvers Paul Gerhardts zeigt. Sportlich umsetzen konnte man einige Liedanfänge mit einem Spielparcours zu den Dichtungen Paul Gerhardts rund um die Auferstehungskirche. Weiterhin gab es ein ausführliches Quiz zur Person und zum Werk des Jubilars, jede Menge Bücher und CDs sowie einen Film über sein Leben. Bei einer Andacht am Nachmittag kam Paul Gerhardt nochmals "höchstpersönlich" und ließ sich interviewen. Erstmals wurde auch ein Volleyball-Wanderpokal unter den Gruppen und Kreisen der Auferstehungskirche ausgespielt, bevor mit Gegrilltem ein kulinarischer Abschluss gefunden wurde.

Konfirmation 2007Konfirmation 2007


Das Fest der Konfirmation begingen heuer in der Auferstehungskirche 19 Konfirmandinnen und 13 Konfirmanden.  Nach der Konfirmandenbeichte am Samstag, den 31. März 2007 empfingen die Konfirmandinnen und Konfirmanden am Palmsonntag, den 1. April 2007, in zwei Gottesdiensten das Heilige Abendmahl.

"Befiehl dem Herrn deine Wege und hoffe auf ihn, er wird's wohl machen."
(Die Bibel, Psalm 37,5)

Gemeindwoche 2007Gemeindewoche 2007


Im Jahr 2007 stand die Gemeindewoche unter dem Titel "Gideon - ein Streiter Gottes in schwieriger Zeit". Pfarrer i.R. Dieter Hühnlein sprach zu  Texten aus dem Richterbuch und stellte die biblisch wenig bekannte Gestalt Gideon vor. Der Eröffnungsgottesdienst am Sonntag und die vier Abende wurden von Gruppen aus der Gemeinde mitgestaltet.

Tagungsstätte der Arbeitsgemeinschaft für Erziehung in Naila ("Kreuzbruderschaft")Mitarbeitertag »Entdeckungen mit Paul Gerhardt«


In der Tagunngsstätte der Arbeitsgemeinschaft für Erziehung in Naila ("Kreuzbruderschaft", Bild) konnten die Mitarbeiter in der Auferstehungsgemeinde ganz neue Entdeckungen mit dem Theologen und Kirchenlieddichter Paul Gerhardt machen.  Am 12. März 2007 jährt sich Paul Gerhardts Geburtstag zum 400sten mal - und trotzdem war er zu Gast in Naila.  Gerhardt lebte in der Zeit des Dreißigjährigen Kriegs und hatte persönlich ein schweres Schicksal. Er dichtete viele Kirchenieder, die auch heute noch Trost spenden.  Die Lieder Paul Gerhardts umrahmten den Mitarbeitertag.

Hartmut Steeb

Allianz-Gebetswoche

Die Gebetswoche der Evangelischen Allianz wurde am Montag, den 8. Januar 2007 in der Auferstehungskirche eröffnet. Das Motto der Woche lautet dieses Jahr "Jesus Christus - gestern, heute und ewig". Als Sprecher des ersten Abends der Allianzgebetswoche konnte Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger (links) den Generalsekretär der Deutschen Evangelischen Allianz, Hartmut Steeb (rechts) aus Stuttgart begrüßen.  Zu Beginn des Abends führte Pfarrer Dr. Hohenberger ein Interview mit Hartmut Steeb (Bild). Herr Steeb erzählte viel Interessantes aus seinem eigenen Leben, aus der Geschichte der Evangelischen Allianz und ging auch auf die aktuelle Situation der Allianz in Deutschland ein.  Im Anschluß an das Interview hielt Herr Steeb den Vortrag des ersten Abends der Gebetswoche in Hof zum Thema "Jesus Christus - der verheißene Retter". Weitere Informationen zur Evangelischen Allianz bietet die Internetseite der Evangelischen Allianz Hof: www.ea-hof.de .

Christbaum vor der Auferstehungskirche



Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest
sowie Gottes Schutz und Geleit im neuen Jahr 2007!

Das Volk, das im Finstern wandelt, sieht ein großes Licht, und über denen, die da wohnen im finstern Lande, scheint es hell. Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst. (Jesaja 9, 1.5)

AdventskalenderMoschendorfer Adventskalender


An verschiedenen Häusern in Moschendorf sind im Monat Dezember bis Heiligabend verschlossene Fenster mit Nummern zu sehen. Am betreffenden Tag abends um 18:00 Uhr werden sie mit einer  rund 20-minütigen Feier geöffnet. Anschließend gibt es Adventsgebäck und etwas Warmes zum Trinken (bitte Becher mitbringen).
Wir öffnen jeweils am Sonntag, Mittwoch und Freitag ein Fenster. Am Sonntag ist das Öffnen des Adventskalenders in den Kindergottesdienst um 10:00 Uhr einbezogen. Der Moschendorfer Adventskalender ist etwas für die ganze Familie.  Genaueres zum Adventskalender finden Sie unter Termine.

Kirchenvorstand 2006Einführung des neuen Kichenvorstandes


Zum  Beginn des neuen Kirchenjahres wurde der neue Kirchenvorstand in sein Amt einführt. Im Hauptgottesdienst am ersten Advent stellte Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger die neuen Kirchnvorsteherinnen und Kirchenvorsteher vor und nahm ihnen das Gelöbnis ab. Im Anschluß an den Gottesdienst konnten alle Gemeindemitglieder die Mitglieder des Kirchenvorstandes beim "Kirchenbrunch" näher kennenlernen. Mit der Verschiebung der Gottesdienstzeit wird aus dem bisherigen Kirchenkaffee der neue Kirchenbrunch.

Moschendorfer EmmausAbendMoschendorfer EmmausAbend

Im Mittelpunkt des ersten EmmausAbends im Gemeindesaal der Auferstehungskirche standen die Emmaus-Jünger. Das Bild zeigt sie auf ihrem Weg von Jerusalem nach Emmaus, als sie gerade den Fremden - Jesus - treffen. Um die Jünger herum ergaben sich interessante Gespräche in großer Runde und in kleinen Gruppen. Durch den Abend zum Thema „was Christen glauben“ führte Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger. Nach dem Ende des offiziellen Teils klang der Abend mit persönlichen Gesprächen aus. Der nächste Moschendorfer EmmausAbend findet am 21. November 2006 statt. Um 19:30 Uhr lautet das Thema im Gemeindeaal der Auferstehungskirche „Wir brauchen Gott: Gute Gründe“.

Frauen im IslamMinas Voigt

Zu einem Vortrag über „Frauen im Isalm“ hatte die Moschendorfer Kirchen­gemeinde Auferstehungskirche im Rahmen eines offenen Gemeindeabends eingela­den. Pastor Minas Voigt von der arabischen evangelischen Gemeinde Hof berichtete anschaulich von den Lebensbedingungen und der gesellschaftlichen Stellung mus­limischer Frauen.

Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger führte in den interessanten Vortrags- und Diskussi­onsabend ein. Er zitierte einige Stellen aus dem Koran, die über das Verhältnis von Mann und Frau in der islamischen Gesellschaft Auskunft geben. Anschließend begrüßte er den Referenten Pastor Voigt, der als Ägypter vom Islam zum Christentum überge­treten ist und nach seiner theologischen Ausbildung an der Michaeliskirche eine Be­schäftigung fand und seit 1999 die arabische evangelische Gemeinde Hof leitet.
Minas Voigt konnte aufgrund seiner eigenen Biografie sehr kenntnisreich und an­schaulich zum Thema Stellung beziehen. Dabei gab er Einblick in die Lebensverhältnisse der unverheirateten Frau, der verheirateten Frau und der Großmutter im Familienver­band. Zwischen der westlich-christlich geprägten und der orientalisch-muslimisch ge­prägten Sichtweise zeigten sich gravierende Unterschiede in den Vorstellungen von Ehe und Familie. Der Referent musste darum nach seinem Vortrag noch viele Verständnisfragen klären, was auch ein Informationsdefizit deutlich werden ließ. Unter den rund 40 Besuchern des Vortrags ergab sich eine lebhafte Diskussion, wie denn der Dialog der Religionen zu führen sei und welche Möglichkeiten es für die Verständigung gebe.

Klingende Lebensbilder des  Alten TestamentesChagall-Bild

     „Klingende Lebensbilder des Alten Testaments“ lautete das Motto für ein meditatives Orgelkonzert mit Liedern, Lesungen und Texten zu Bildern des Künstlers Marc Chagall in der Moschendorfer Auferstehungskirche.

Eine harmonische Verbindung von Wort und Musik zur Bibel konnten die etwa 50 Be­sucher des außergewöhnlichen Konzertes erleben. Im Miteinander von Orgel, Malkunst und Interpretation entstanden die „klingenden Lebensbilder des Alten Testaments“, wobei wichtige Gestalten der Geschichte Israels aus dem Grafikzyklus „Bilder der Bibel“ des jüdischen Malers Marc Chagall (1887-1985) sinnenfällig zur Darstellung kamen.
Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger erläuterte bei seiner Begrüßung, dass Chagall seine Bilder als „Seelenzustand“ verstand. In seiner Kunst werde den Regeln des Impressio­nismus und des Kubismus die Dimension des Psychischen hinzugefügt. Wie in Traum­bildern habe er verschiedene Ereignisse, Szenen und Symbole verknüpft und dadurch die Einheit von Ort und Zeit gesprengt. „Kunstwerke müssen für sich selbst aussagen“, zitierte Pfarrer Hohenberger den berühmten Künstler und gab damit zu verstehen, dass die ausgewählten Bilder des Konzertabends ihre eigene Sprache entfalten sollten.
An der Orgel war Jochen Frank, Student der Germanistik und der Geschichtswissen­schaft an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, zu hören, der aus Taubaldsmühle bei Helmbrechts stammt. Er war Orgelschüler des ehemaligen Stadtkantors und Kompo­nisten Michael Lippert aus Naila, jetzt Bayreuth. In mehreren Kirchengemeinden des Dekanatsbezirks Naila ist Jochen Frank als Organist tätig und gilt als hervorragend be­gabtes Nachwuchstalent. Mit einer Toccata von Thomas Albus zu dem Choral „Tut mir auf die schöne Pforte“ eröffnete er das Konzert und lies drei Präludien in C-Dur, D-Moll und F-Dur von Moritz Brosig folgen.
Das erste Meditationsbild zeigte „Abraham und Sarah“. Ganz in die Farbe blau einge­taucht, bot die Darstellung des Erzvaters und der Urmutter des Volkes Israels ein Abbild der Treue Gottes dar. Jochen Frank nahm diesen Gedanken mit dem Choral „Lobe den Herren, den mächtigen König der Ehren“ auf, bei dem die Konzertbesucher auch mit­sangen. Bei der zweiten und dritten Bildmeditation waren „König David mit Harfe“ und „König Salomo“ zu sehen. Ihre Lebensbilder wurden mit einer sich steigernden Klang­fülle untermalt. „Sortie in C-Dur“ von Nicolas-Jacques Lemmens, „Trumpet Tune“ von Henry Purcell und „Highland cathedral“ von Matthias Schnabel spannten einen aus­drucksstarken musikalischen Bogen über die Bildinterpretationen der beiden Ausnah­mekönige.
Mit dem Bild „Klagelied des Jeremia“ wurden nach diesem Höhepunkt nachdenkliche Akzente gesetzt. Pfarrer Dr. Hohenberger bündelte die vier Bilder in einer Andacht, in der er die „Klingenden Lebensbilder des Alten Testaments“ mit dem Bild Gottes vom Le­ben in Beziehung setzte: „Auch bei uns will Gottes Wort Raum finden und Resonanz erzeugen. Wenn das geschieht, dann ist Glaube im Werden und Gott formt sein Bild des Lebens in uns ein“.
Ein moderner Choral „Hilf, Herr meines Lebens“ sowie eine Meditation über das Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ führten zu Fürbittgebet, Vaterunser und Segen. Die verin­nerlichte Stimmung des Konzerts wurde abschließend mit einem Satz von Michel Lip­pert und Jochen Frank über das Osterlied „Er ist erstanden, Halleluja“ gelöst.
Eingebunden in biblische und meditative Texte, unterlegt von gottesdienstlich ge­brauchtem sowie gemeinsam gesungenem Liedgut und begleitet von Orgelklängen der besonderen Art teilten sich die Bilder Chagalls den Konzertbesuchern als Glaubens- und Lebensbilder mit. Jochen Frank zeigte den großen Variantenreichtum seines Spiels, wobei er einfühlsam und nuancenreich die Möglichkeiten der 1981 renovierten Orgel der Auferstehungskirche zu nutzen wusste.

Präpi-Vorstellung

Praepi-Vorstellung 2006
Im Sonntagsgottesdienst stellten sich die Präparanden des Jahrgangs 2006/2007 der Gemeinde vor. Vor der Predigt von Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger trug jeder Präparand und jede Präparandin ihre Erwartungen für die Präparanden- und Konfirmandenzeit kurz vor. An der Pinnwand  vor dem Altarraum wurden die Vorstellungen von der Vorbereitungszeit auf die Konfirmation gesammelt.

Gemeindewanderung 2006 - HallersteinGemeindewanderung Historisches Hallerstein

Die Gemeindewanderung im Herbst 2006 führte nach Hallerstein - oder vielmehr um Hallerstein herum. Treffpunkt war an der Auferstehungskirche in Moschendorf. Von dort fuhren wir zum Wanderparkplatz beim Dorf Hallerstein in der Nähe von Schwarzenbach an der Saale.  Am Parkplatz sind  Gemeindemitglieder aus Döhlau zu uns gestossen, um uns bei bei der Wanderung zu begleiteten. Der Parkplatz ist Augangspunkt des Wanderweges "Rund um das Historische Hallerstein".  Am Weg liegen  Hinweistafeln - sogenannten Stationen.  An jeder Station vermitteln Schautafeln interessantes über Geschichte, Kultur und Botantik in Hallerstein. Schliesslich führt der Weg mitten durchs Dorf und zur Dorfkirche. Hier erfuhren wird wissenswertes über die Geschichte der Hallersteiner Kirchen. Nach einer Andacht von Pfarrer Dr. Hohenberger begann die letzte Etappe des Rundwanderweges.  Wieder am Ausgangspunkt angekommen ist der schöne Nachmittag bei Kaffee und Kuchen im "Haisla" des Hallersteiner  Turnvereins ausgeklungen.

Erntedankfest 2006

Erntedankfest

Der Altarraum der Auferstehungskirche war reich geschmückt. Auf den Altarstufen standen allerlei Obst, Gemüse und Lebensmittel, die Gott zum Leben schenkt.

Die Predigt  erinnerte daran, beim Einbringen der Ernte - und auch beim Feiern von Erfolgen ganz allgemein - nicht nur auf die eigenen Leistungen zurückzuschauen.  Neben allem, was Menschen denken und bedenken ist immer Gottes Segen notwendig. Wir sollen Gott dafür danken und uns bei ihm bedanken für die Erfolge und Ernten, die er uns schenkt.

Reise nach Jerusalem

Aufführung des Musicals "Die Reise nach Jerusalem"

Rockige und fetzige Musik brachten die Chorspatzen aus Schwarzenbach am Wald mit Ihrem Musical "Die Reise nach Jerusalem" in der Auferstehungskirche Hof-Moschendorf zur Aufführung. Das Pop-Musical von der Komponistin Hella Heizmann beschreibt die Geschichte vom 12-jährigen Jesus im Tempel von Jerusalem. Die in der Bibel gerade einmal elf Verse lange Begebenheit wurde mit Liedern unterschiedlicher Musikstile und musikalisch untermalten Erzähltexten vorgetragen. In einer mit vielen Kindern gut gefüllten Auferstehungskirche erlebten ungefähr 120 Besucher das ausgezeichnet umgesetzte Musical mit.

Frauenkirche in DresdenGemeindeausflug nach Dresden

Dresden, das im Jahr 2006 sein 800-jähriges Stadtjubiläum feiert, ist das Ziel unseres diesjährigen Gemeindeausflugs am Samstag, dem 8. Juli. Besonders die wiedererrichtete Frauenkirche, die 60 Jahre nach der Zerstörung am 30. Oktober 2005 geweiht wurde, ist ein Anziehungspunkt der Stadt geworden. Nun ist die Stadtsilhouette mit dem charakteristischen Kuppelbau wieder hergestellt, der Dresden auch den Beinamen "Elbflorenz" einbrachte. Zudem ist der Wiederaufbau der Frauenkirche nach zwölf Jahren Bauzeit ein einzigartiges und weltweites Versöhnungswerk, um die Wunden des Zweiten Weltkrieges zu heilen. Wir fahren mit einem modernen Reisebus an der Auferstehungskirche los und werden nach unserer Ankunft eine Stadtrundfahrt in Dresden unternehmen. Unser Mittagessen nehmen wir an Bord des CVJM-Jugendschiffes auf der Elbe ein. Nachmittags steht die ausführliche Besichtigung der Frauenkirche und weiterer Sehenswürdigkeiten im Innenstadtbereich auf dem Programm.
Nach dem Kaffeetrinken in den Lokalitäten der Stadt treten wir die Heimreise an.

Familien und Jugendliche sind bei unserem Ausflug herzlich willkommen und können gerne ihr eigenes Programm zusammenstellen.

Auszug aus der Ankündigkung im Gemeindebrief Sommer 2006 der Auferstehungskirche

Gemeindefest 2006Kirchweih und Gemeindefest

Unter dem Thema „Sei ein lebend’ger Fisch!“ steht in diesem Jahr das Kirchweih- und Gemeindefest der Auferstehungskirche in Moschendorf, das am Sonntag, 2. Juli, stattfindet. Schon eine halbe Stunde vor dem Gottesdienst, um 9 Uhr, stimmt der Posaunenchor des CVJM Hof mit einigen Bläserstücken auf das Fest ein. Um 9.30 Uhr beginnt dann der Festgottesdienst, den Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger halten wird. Ausgestaltet wird der Gottesdienst vom Posaunenchor und mit einem Spielstück des Kindergartens Auferstehungskirche.

Mit einem Standkonzert des Posaunenchors geht es dann im Gemeindegarten weiter. Air-Tramp, Krabbeltunnel und Torwand stehen bereit. Weiterhin gibt es Spiele rund ums Thema für Kinder und Erwachsene, ein Mittagessen im Kindergarten, nachmittags Kaffee und Kuchen, eine Graffiti-Aktion für Jugendliche, einen Bücherflohmarkt sowie Besuch von einer Eisdiele. Um 16.30 Uhr klingt das Gemeindefest mit einer Andacht von Pfarrer Winfried Pidun in der Kirche aus.

"Frankenpost", Ausgabe "Hofer Anzeiger" vom 30.06.2006, Seite 9

Jubiläum Horst

25-jähriges Arbeits- und Dienstjubiläum Horst Böttcher

Herr Horst Böttcher, der Mesner und Hausmeister der Auferstehungskirche, feierte im Rahmen des Gemeindefestes am 2. Juli 2006 sein 25-jähriges Arbeits- und Dienstjubiläum. Pfarrer Hohenberger überbrachte ihm die besten Wünsche des Kirchenvorstandes und überreichte einen neuen Spaten zusammen mit einem Baumarkt-Kaufgutschein. Weiterhin wurde dem Jubilar vom Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen in Anerkennung seiner Dienste eine Ehrenurkunde des Freistaates Bayern verliehen. Pfarrer Dr. Hohenberger überbrachte die persönlichen Glückwünsche von Frau Staatsministerin Christa Stewens und verlas den Wortlaut der Urkunde.

Einführungsgottes Dienst für Pfarrer Winfried Pidun in Döhlau

Einführungsgottesdienst Pfarrer Winfried Pidun

Am Pfingstsonntag wurde der neue Pfarrer auf der zweiten Pfarrstelle Winfried Pidun in sein Amt eingeführt. Die zweite Pfarrstelle der Auferstehungskirche ist eine halbe Stelle, die zweite Hälfte der Stelle liegt in der Kirchengemeinde Döhlau. Der Eiführungsgottesdienst fand deshalb in der Döhlauer Pfarrkirche statt. Viele Mitglieder der Auferstehungsgemeinde haben den weiteren Weg nicht gescheut, den Gottesdienst in Döhlau besucht und Pfarrer Pidun herzlich empfangen.

Das Bild zeigt beim verlassen der Döhlauer Kirche (von rechts): Pfarrer Winfried Pidun, Pfarrer Hans-Jürgen Konrad (Dreieinigkeitskirche Hof), Dekan Günter Saalfrank und Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger von der Auferstehungskirche.

Bobengrün 2006Pfingsttagung in Bobengrün im Frankenwald

Die Festversammlung der Pfingsttagung des CVJM beim Blockhaus (rechts im Bild) war gut besucht - trotz wechselhaftem Wetter. Während der Versammlung zeigte sich ab und zu sogar die Sonne. Wer nicht nach Bobengrün kommen konnte kann sich die interessanten Predigten und Beiträge von John Lennox und Hanspeter Wolfsberger aus dem Internet herunterladen:

http://www.cvjm-bayern.de/veranstaltungen/bobengruen2006/


Jubelkonfirmation 2006

Jubelkonfirmation 2006

In der Auferstehungskirche kamen nach  65, 60, 50 und 25 Jahren ehemalige Konfirmandinnen und Konfirmanden zusammen, um ihre silberne, goldene, diamantene und eiserne Konfirmation zu feiern. Sogar das Fest der Gnadenkonfirmation nach 70 Jahren konnte das Ehepaar Ruth und Wilhelm Brendel aus dem Gemeindebereich Am Schollenteich feiern. Die Jubilarinnen und Jubilare trafen sich einen Tag vorher zum traditionellen Jahrgangstreffen im Gemeindesaal der Auferstehungkirche, wo die alten Zeiten wieder wach wurden und viele Erinnerungen ausgetauscht werden konnten. Bei trockenem Wetter ging es in einem langen Zug zur Kirche, wo die insgesamt 63 Jubilare ihr Konfirmationsversprechen erneuerten und ihnen Gottes Segen für den weiteren Lebensweg zugesprochen wurde. Pfarrer Dr. Thomas Hohenberger legte in seiner Predigt ein Bibelwort aus dem Hebräerbrief aus und machte deutlich, dass das Vertrauen auf Gott dem Leben ein klares Ziel gebe und die beste Ausrüstung für die Lebensreise bedeute.

Skihuette

Gemeindewanderung im Frühjahr am Kornberg

Die Gemeindewanderung im Frühjahr führte 2006 zum Kornberg. Pfarrer Dr. Hohenberger begrüßte die Teilnehmer bei einem kurzen Treffen in der Auferstehungskirche. Anschließend ging es mit dem Auto nach Pilgramsreuth am Fuße des Kornbergs. Vom Parkplatz führte der Wanderweg durch Wälder berauf zur Skihütte. Nach der Mittagspause ging es dann frisch gestärkt durch Wiesen und Wälder bergab zum "Alten Pfarrhaus. Dort gab es Kaffe und Kuchen.  Die letzte Wanderetappe führte zurück zum Parkplatz. Den Abschluß der Frühjahrswanderung bildete ein Besuch der Pfarrkirche in Pilgramsreuth.


Zeltgottesdienst 100 Jahre Eingemeindung / 100 Jahre Chor

Vom 29. April bis zum 1. Mai 2006 feiert Moschendorf zwei 100-jährige Jubiläen:  die Eingemeindung in die Stadt Hof im April 1906 und die Gründung des Gemischten Chores Hof-Moschendorf ebenfalls im Jahr 1906. Am 30. April feiern Pfarrer Dr. Hohenberger von der Auferstehungskirche und Rabbiner Goldberg von der Israelitischen Kultusgemeinde einen Zeltgottesdienst.

Zeltgottesdienst zum Doppeljubiläum


Auferstehungsfeier im Friedhof

Karwoche und Ostern 2006

Die Karwoche begann mit einem Abendmahlsgottesdienst am Gründonnerstag abend. Es folgte der Gottesdienst am Karfreitag vormittag. Zum Abschluß der Karwoche fand am Karfreitag nachmittag ein Liturgischer Gottesdienst zur Todesstunde Jesu statt.  Den Auftakt der Osterfeiern bildete die Feier der Osternacht zum Sonnenaufgang am Ostersonntag. Nach dem Gottesdienst zum Osterfest am vormittag folgte heuer zum ersten mal eine Auferstehungsfeier für unseren Herren Jesus Christus im Moschendorfer Friedhof. Die Andacht unter dem Kruzifix war sehr gut besucht.





       


Salz der Erde

Mitarbeitertag 2006

Am 18. Februar 2006 fand der Mitarbeitertag in der Kreuzbruderschaft in Naila statt. Diesmal lautete das Thema "Ihr seid das Salz der Erde". Zum Abschied hat jeder Teilnehmer ein kleines Säckchen Salz mit nachhause nehmen können.