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September 2012
© hofmann
Pädagogisches Konzept
 
Schwerpunkte unserer pädagogischen Arbeit sind:
 
1. Gesetzliche Grundlagen
Unsere oberste Maxime ist das bayrische Kinderbildungs- und Betreuungsgesetz (BayKiBiG) und das Kinder- und Jugendhilfegesetz §1:
"Jeder Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit".
 
2. Unser Bild vom Kind
Wir sehen jedes Kind als einen einzigartigen Gedanken Gottes. Jedes unserer Kinder soll spüren, dass es mit seinen Stärken und Schwächen und seinen individuellen Bedürfnissen angenommen und akzeptiert ist.
Kinder entdecken, erforschen und gestalten ihre Welt und die zu ihr gehörenden Dinge und Zusammenhänge durch eigenständige Tätigkeiten mit allen Sinnen und vom ersten Atemzug an. Ein aktives Kind bildet sich immer, es kann gar nicht anders. Kinder wollen lernen, sie besitzen Fantasie und Kreativität, sind offen, neugierig und begeisterungsfähig und gehen vorurteilsfrei auf Menschen und Dinge ihrer Umgebung zu.
Kinder möchten alles selbst ausprobieren und selbst erfahren, und lernen dadurch viel intensiver als durch die oft sehr abstrakten Belehrungen der Erwachsenen.
Bild vom Kind

Bild vom Kind
Durch konkretes Tun entfaltet das Kind seine Anlagen und Fähigkeiten. Das heißt aber nicht, die Kinder sich selbst zu überlassen, denn sie benützen die Bilder und Vorbilder der Menschen um sie herum, um sich ihr "eigenes" Weltbild und Lebenshaus aufzubauen. Jedes Kind hat dabei seinen eigenen Rhythmus und unterscheidet sich durch seine Persönlichkeit und Individualität. Die Bildungsangebote werden so gestaltet, dass sie der kognitiven, emotionalen, sozialen und physischen Entwicklung des Kindes entsprechen.
Um Kinder ganzheitlich fördern zu können, legen wir großen Wert auf eine partnerschaftliche, intensive und kontinuierliche Elternarbeit.
 
3. Selbstverständnis der pädagogischen Fachkräfte
In unserer Einrichtung steht das Kind im Mittelpunkt. Uns ist es ein Anliegen, den Kindern eine Atmosphäre des Vertrauens und der Geborgenheit zu vermitteln. Wir möchten ihnen eine positive und lebensbejahende Grundhaltung im täglichen Miteinander vorleben. Kinder sind eigenständige Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen. Durch gezieltes Beobachten wollen wir Lernangebote schaffen, um die Basiskompetenzen der Kinder zu stärken und zu fördern. Kinder brauchen in der frühen Phase ihrer Entwicklung einfühlsame Erwachsene, die sie schützend begleiten und anleiten und ihnen Wärme, Sicherheit und Verlässlichkeit bieten. Entscheidend dafür, dass sich ein Kind in der Gruppe wohlfühlen kann, ist ein warmherziges, aufgeschlossenes Klima. Für eine positive Beziehung zu den Kindern ist es uns wichtig, ein jedes Kind zu achten und zu respektieren, ihm mit Wertschätzung zu begegnen, offen für seine Belange zu sein, seine Interessen und Bedürfnisse zu erkennen und zu beantworten, ihm Trost bei Niederlagen zu spenden und ihm Hilfestellung bei Kontaktaufnahme und Konfliktbewältigung zu geben.
In einer weltoffenen und wertoffenen Gesellschaft ist es unabdingbar, dass Kinder offen auf Personen mit anderen Werten, Sitten und Einstellungen zugehen. Anderseits ist es uns als evangelische Kindertagestätte wichtig, Werte anhand des biblischen Menschenbildes zu vermitteln und im Alltag vorzuleben.
 
4. Bedeutung von Spielen und Lernen
Spielen ist dem Kind ein inneres Bedürfnis. Ein Säugling beobachtet mit unerschöpflichem Interesse seine Umgebung. Das Kind findet Freude daran, Gegenstände zu berühren, zu betasten, zu drücken oder sie aufzuheben und wieder loszulassen.
Ein ausgeglichenes Kind ist überreich an Einfällen und Ideen. Die Unausgeglichenheit vieler Kinder macht sich gerade in ihrem oberflächlich gewordenen Spiel bemerkbar.
Das Spiel ist für ein Kind die wichtigste Tätigkeit und erfüllt für seinen Entwicklungsweg bedeutsame Funktionen. Von Anfang an setzt sich das Kind über das Spiel mit sich selbst und seiner Umwelt auseinander. Im Spiel verarbeitet das Kind schöpferisch seine Alltagseindrücke. Das Spiel hilft dem Kind, in die Gesellschaft hineinzuwachsen, Kompetenzen zu erwerben und eine eigene Identität zu entwickeln. Es ist Ausdruck seiner eigenen inneren Befindlichkeit und seines eigenem Erlebens. Spielen und Lernen sind keine Gegensätze, haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Freie Spielprozesse sind immer auch Lernprozesse, denn das Spiel ist die elementare Form des Lernens. Kinder lernen am besten und sind am kreativsten, wenn sie sich wohl fühlen und mit Lust, Freude und Spaß lernen.
Kinder können und wissen viel mehr, als Erwachsene ihnen in der Regel zutrauen. Sie kommen auf Ideen, auf die Erwachsene nie kommen würden. Wichtig ist uns im Rahmen unserer pädagogischen Arbeit, eigenständiges, fantasievolles und kreatives Spielen der Kinder zu unterstützen und zu fördern, indem wir eine vorbereitete Umgebung schaffen. Um den Forschungs- und Bewegungsdrang der Kinder befriedigen zu können, bieten wir den Kindern Raum, Zeit und verschiedene Spielmaterialen. Die Materialien sind altersentsprechend, z. B. bei Kleinkindern im Krippenbereich ausrangierte Alltagsgegenstände: alte Kaffemühle, Schneebesen, Schüssel, Töpfe oder Alltagsmaterialien: Kästchen mit und ohne Deckel, Joghurtbecher, Plastikflaschen.
 
5. Erwerb lernmethodischer Kompetenzen
Das Kind lernt von Geburt an, weil es neugierig und aktiv ist. Man muss Kinder nicht zum Lernen stimulieren. Sie tun es von sich aus, unermüdlich, Tag für Tag. Vieles von dem, was sie erproben, nehmen Erwachsene kaum wahr, finden es nicht wichtig oder eher störend. Lernstoff ist im Umfeld des Kindes enthalten, in den Informationen, die es ständig daraus entnimmt und auf seine Art verarbeitet. Die Tätigkeiten des Kindes, die Wahrnehmung, die Gedächtnisleistungen, seine Handlungen und Emotionen bilden eine ganzheitliche Grundlage des Lernprozesses. In der Entwicklung des Kindes geht es jedoch nicht nur darum, was es lernt, sondern auch, wie es lernt.
Wir sehen das Lernen als Bestandteil der gesamten Erfahrungswelt des Kindes an und möchten ihm eine anregungsreiche, vorbereitete Umgebung bieten. Gerade in den ersten beiden Lebensjahren besteht eine besonders enge Verbindung zwischen Wahrnehmungsvorgängen und motorischen Handlungen. Für unsere pädagogische Arbeit bedeutet dies, gerade den Krippenkindern viele Möglichkeiten zu eröffnen, Sinnes- und Bewegungserfahrungen selbst zu machen.
Unsere Bildungs- und Lernangebote sind so gestaltet, dass sie der sozialen, kognitiven, körperlichen und emotionalen Entwicklung des Kindes entsprechen und den individuellen Lernprozess unterstützen.
Großen Wert legen wir auch im Hinblick auf die Entwicklung der lernmethodischen Kompetenzen auf eine stabile und vertrauensvolle Beziehung zwischen der Erzieherin und dem Kind. Nur auf dieser Basis wird es sich entdeckungsfreudig in den Räumen bewegen und auf "Welteroberung" gehen.

Schulvorbereitung:
Abenteuer Zahlenland
Den Zahlenraum 1 bis 10 ganzheitlich und spielerisch erfassen.
Hören, lauschen, lernen
Durch Sprachspiele werden die Kinder auf den Erwerb der Schriftsprache vorbereitet.

Migrantenförderung, KIKUS

Im rhythmisch-musikalischen Bereich wollen wir die Sinne unserer Kinder sensibilisieren und die Freude an Musik und Bewegung fördern.