Ein Ort zum wohlfühlen Kita Auferstehungskirche
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2009 © hofmann

... aus dem Kita-Leben 2009
 

Vorweihnachtszeit in der Kita
 
In unserer schnelllebigen und konsumorientierten Zeit wird der eigentliche Sinn des Weihnachtsfestes immer mehr in den Hintergrund gedrängt und es geht nur um das Schenken und Beschenkt werden. Wir möchten in unserer Einrichtung wieder mehr den eigentlichen Sinn von Weihnachten in den Vordergrund rücken und gestalten aus diesem Grund einen Adventsweg mit Naturmaterialien, Figuren und Kerzen.
Adventsweg Adventsweg
Im täglichen Morgenkreis erfahren die Kinder einen Teil der Weihnachtsgeschichte und begleiten Maria und Josef auf ihrem weiten Weg nach Bethlehem. Mit viel Freude singen die Kinder ihre Advents- und Weihnachtslieder und lernen kleine Gedichte dazu. Jeden Tag wird eine Kerze mehr angezündet, bis zum Schluss der ganze Weg beleuchtet ist. Die Kinder erfahren die Freude, die durch die Geburt des Jesuskindes bei den Menschen ausgelöst wurde und dass die Geburt Jesu das größte Geschenk für uns Menschen ist.
 
 
 

 

Ein bisschen so wie Martin...
 
...wollten auch die Kinder der Kindertagesstätte Auferstehungskirche in Moschendorf sein, deshalb wurde in ihren Gruppen ein kleiner St. Martins Spielzeugbasar gestaltet.
Hofer-Tafel Der Erlös daraus, sowie Geldspenden der Eltern ermöglichten einen großen Einkauf von vielen verschiedenen Lebensmitteln. Anschließend zogen die Kinder mit ihren Erzieherinnen und dem Bollerwagen los, um bei einem Besuch der Hofer Tafel die Lebensmittel zu spenden.
 
 
 

 

Brandschutzerziehung
"Hörst du die Feuerwehr, ta-tü,ta-tü,ta-ta?"
 
Dieses Lied war in den letzten Wochen überall in der Kita zu hören:
Im Stuhlkreis, beim Hände waschen, im Garten.
Als Einstieg in das Projekt "Brandschutz" schürten wir auf einem Kartoffelfeld ein großes Lagerfeuer, das nicht nur den Kindern, sondern auch den Betreuern riesengroßen Spaß bereitete. In den darauf folgenden Wochen erfuhren die Kinder durch Gespräche, Geschichten, Bilderbücher und Experimente viel Interessantes über das Feuer, lernten das Feuer als Freund oder als Gefahr zu erkennen und übten sogar den richtigen Umgang mit Streichhölzern und Kerzen. Besonders intensiv wurde das Thema "Verhalten bei Brandgefahr" behandelt. Dank dem Übungskoffer, der von der Freiwilligen Feuerwehr Hof zur Verfügung gestellt wurde, konnten die Kinder ganz "in echt" einen Anruf im Brandfall üben.
Feuer-Experimente Höhepunkt des Projektes war der Besuch der Freiwilligen Feuerwehr in der Kita mit einem Feuerwehrauto. Jetzt konnten die Kinder alles, was sie aus den Bilderbüchern kannten, in der Wirklichkeit sehen. Herr Klaschka und Frau Schmidt von der Freiwilligen Feuerwehr erzählten mit viel Liebe und Geduld über die Arbeit als Feuerwehrmann und -frau.
Mit offenem Mund und großer Spannung sahen die Kinder zu, wie Frau Schmidt und Herr Klaschka ihre Feuerwehranzüge und Gesichtsmasken anzogen und danach fast wie Außerirdische aussahen. Zum Schluss durften die Kinder selbst Feuerwehrmann spielen und mit dem Schlauch ein "Feuer löschen". Natürlich wurde auch die neue Rettungsleitstelle besucht. Besonders stolz waren die Kinder, die einen Notruf absetzen durften, der in der Leitstelle von einem Disponenten entgegen genommen und nach allen Regeln behandelt wurde. Mit geschwollener Brust erzählten sie es jedem, dem sie begegneten. Würden wir jetzt die Kinder fragen: "Was willst du denn später werden?", würde mindestens jeder Zweite antworten: "Feuerwehrmann!"
 
Feuerleitstelle Feuerauto
 
 

 

Elterncafe
 
Beliebt ist auch unser "Elterncafe", das alle acht bis zehn Wochen am Nachmittag in unseren Gruppenräumen stattfindet.
Elterncafe Der Elternbeirat kümmert sich um Kaffee und Kuchen. Die Mütter sitzen gemütlich zusammen, trinken Kaffeeund unterhalten sich, geben sich gegenseitig Erziehungstipps weiter und knüpfen Freundschaften. Die kleinen Kinder spielen im Gruppenraum und die Kindergartenkinder können in die andere Gruppe zu den Nachmittagskindern gehen.
Seit vergangenem Kindergartenjahr trifft sich ein kleiner Kreis von Mamas auch am Vormittag in der Kindergartenküche zum Gedankenaustausch, während die Kinder in ihren Gruppen sind.
 
 
 

 

Übernachtungsfest der Vorschulkinder
 
"Ho, ha, so sind wir Räuber", so schallte es am Freitagabend laut und wild durch den Wald am Otterberg. Unterwegs waren 23 Räuber mit ihren 4 Oberräubern und suchten nach dem lang verborgenen Schatz. In der Hoffnung, eine Schatzkarte zu finden, mussten schwierige Aufgaben bewältigt werden. Da ein Räuber mit seiner Vorderladepistole gut zielen muss, übten wir das Ausspritzen einer Kerze mit einer Wasserpistole. Natürlich gibt es bei den Räubern auch ab und zu einen Waschtag und alle Räuber halfen zusammen, um die Socken an die Leine zu hängen. Nachdem die Kräfte gemessen und Lieder gesungen waren und wir immer noch keine Schatzkarte gefunden hatten, begaben sich alle Räuber auf den Weg in den Kindergarten.
 
übernachtung übernachtung
 
Unterwegs wurden wir vom großen und grimmigen Räuber Stachelbart ü:berrascht und in seinem Räubergarten gefangen genommen. Doch es stellte sich ziemlich schnell heraus, dass er ganz lieb war und wir bekamen ein Eis geschenkt. Er überreichte uns sogar die Schatzkarte, die uns den Weg zum verborgenen Versteck zeigte. Mit neuem Mut erkundeten wir die Karte und folgten den Wegen und Zeichen. Bei Einbruch der Dunkelheit kamen wir noch rechtzeitig am Ziel an. Mit Schaufeln buddelten wir im Sandkasten, wo wir endlich auch die tolle Schatztruhe mit den Edelsteinen fanden. Den räuberischen Abend ließen wir dann gemeinsam am Lagerfeuer mit Stockbrot und Räubertrunk ausklingen. Nach einer Katzenwäsche legten sich alle Ober- und Unterräuber müde, aber glücklich, in ihren Schlafsäcken schlafen.
 
 
 

 

Waldwoche im Stadtwald am Otterberg
 
Für Kinder ist Bewegung ein Teil ihres Wesens und Lebens. Gesunde Kinder brauchen Bewegung und wollen sich bewegen. Sie gehen gerne in die Natur um zu untersuchen, zu beobachten, zu sammeln, zu graben und sich im Gebüsch zu verstecken oder Bäume hochzuklettern.
Waldtage gehören schon immer zu unserem pädagogischen Angebot und im Spätfrühjahr verlegte unsere ganze Einrichtung den Kindergarten für eine ganze Woche in den Wald. Wetterfest angezogen, genügend Brotzeit und Getränke im Rucksack trafen, wir uns jeden Tag um 8.00 Uhr im Kindergarten, um möglichst einen langen Vormittag im Wald verbringen zu können. Im Bollerwagen wurden noch Isomatten und verschiedene Lupen und Wechselwäsche verstaut und los ging es. In unserem Stadtwald am Otterberg trennten sich alle drei Gruppen, jede Gruppe hatte ihr eigenes Revier zum Erkunden und Spielen.
 
übernachtung übernachtung
übernachtung  
In diesen Tagen wurde ganz viel Neues erfahren, z.B. mit der Lupe Blätter und kleine Tierchen angeschaut, Ameisen bei ihrer schweren Arbeit zugeguckt oder barfuß über den Waldboden gelaufen. Natürlich wurden auch Geheimgänge durch das Gebüsch erkundet oder mit dürren Holzästen Lager gebaut. Sogar ein Waldmuseum mit Steinen, Ästen, Rinde usw. hat seinen Platz gefunden.
 
Die Waldwoche verging wie im Flug und bis auf den Weg in den Wald und wieder zurück hat es den Kindern sehr viel Spaß und Freude bereitet.
 
 
 

 

Sommerfest
 
Einer der Höhepunkte im Kitajahr ist das Kitafest, dass alle zwei Jahre statt findet. Die Kinder sangen und spielten das Bilderbuch "Freunde" von Helme Heine nach. Mit einem großen Applaus wurden die kleinen Akteure für ihre Vorführung belohnt.
 
Sommerfest Sommerfest
 
Eine Kindermodenschau, Kinderschminken und frisieren, Nageldesigne, T-Shirts bemalen und Wettspiele ließen keine Langeweile aufkommen. Und für das leibliche Wohl war auch bestens gesorgt.
 
 
 

 

Freunde-Projekt
 
Seit September 2008 setzen wir in unserer Einrichtung das Präventionsprogramm "Starke Kinder - gute Freunde" um.
 
Nach der Eingewöhnungszeit unserer neuen Kinder im Herbst 2008 haben wir uns mit unseren Basisgefühlen "Freude, Trauer, Angst und Wut" auseinander gesetzt. Dazu haben wir Geschichten gehört, Bilderbücher angeschaut, Lieder gesungen und versucht in Rollenspielen unsere Gefühle dazustellen. Kinder zeigen noch ganz spontan ihre Gefühle. Wir wollen sie darin unterstützen und ihnen helfen zu ihren Gefühlen zu stehen und sie auch zu benennen. An einem Gefühlsbarometer können die Kinder jeden Tag mit einer Wäscheklammer anklammern, wie ihr Gefühl gerade ist.
 
Gefühlehaus Freunde-Projekt
 
Im Umgang miteinander ergeben sich immer wieder Konflikte. Ein Kind braucht Konflikte, aber auch Regeln und Grenzen, um Selbstvertrauen zu entwickeln und seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Ein Platz zum Streiten oder der Streitteppich soll helfen, mit Konflikten richtig umzugehen. Durch Geschichten und Rollenspielen wurden die Kinder an das Thema herangeführt. Die Giraffe Oberschlau, mit ihrem großen Herzen, gab den Kindern Tipps.
 
Freunde-Projekt Freunde-Projekt
 
Der "Selber-mach-Tag" ist die dritte Säule auf dem das Präventionsprojekt aufgebaut ist. Im freien Spiel entdecken Kinder sich selbst und ihre Welt selbsttätig. Das aktive Spiel zeigt Kindern Wege aus der passiven Konsumhaltung hin zu selbstbestimmtem Handeln.
 
Freunde-Projekt Freunde-Projekt
 
Im Stuhlkreis wurde durch ein Handpuppenspiel in das Thema eingeführt. Gemeinsam wurde überlegt, was man alles machen kann, wenn keine Legos, Autos usw. da sind. Die Ideen wurden aufgeschrieben und an die Wand gehängt. Am nächsten Tag wurde das Spielzeug für 6 Tage in den Urlaub geschickt. Es war für alle Beteiligten eine große Umstellung. Ja was tun, wenn der Legokasten nicht da ist? Aber es gibt ja Stühle, Tische zum Höhle und Boot bauen. Aus Kartons lassen sich prima Autos bauen oder man experimentiert mit Wasser und Farben. Den Abschluss des Vormittages bildete ein Stuhlkreis mit einer Gesprächsrunde. Und jetzt heißt es jeden Dienstag "Selber-mach-Tag". Für viele Kinder eine Herausforderung, denn man muss sich ja selbst etwas überlegen und bekommt nichts vorgesetzt.
 
 
 

 

Forschen mit Fred
 
Einmal in der Woche heißt es seit Januar 2009 für unsere Vorschulkinder:
"Wir forschen mit Fred".
 
Fred und sein Freund Paul sind zwei kleine Ameisen, die von morgens bis abends damit beschäftigt sind den Ameisenbau sauber zu halten und zu reparieren. Trotz vieler Arbeit ist Fred immer gut gelaunt und froh. Von Zeit zu Zeit ist er ein richtiger Abenteurer. Fred ist sehr neugierig und will alles ganz genau wissen, was im Wald so vor sich geht. Da hat er viele Ideen und es fallen ihm dazu Fragen ein, die er allein nicht beantworten kann. Aber Fred ist hartnäckig und will alles genau wissen. Um Freds Fragen zu beantworten helfen ihm sein Freund Paul und natürlich die Vorschulkinder.
 
Forschen mit Fred Forschen mit Fred
 
Ameise Paul hat Geburtstag und Fred will ihm ein Lavendelparfüm schenken. Mit großer Begeisterung wird Fred bei der Herstellung des Parfüms geholfen.
 
Lösen von Feststoffen.
Welche Stoffe lösen sich im Wasser auf: Stein, Alufolie, Zucker oder Salz. Lösen sich die Stoffe im kalten Wasser oder im warmen Wasser schneller auf? Fragen, denen die Kinder ganz interessiert nachgehen.
 
 

 

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