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2009 © hofmann

... aus dem Kita-Leben 2009 der Spatzen
 

Lernen durch Bewegung
 
Lernen in früher Kindheit ist vor allem Lernen über (Sinnes-)Wahrnehmung und Bewegung.
Lernen durch Bewegung In und durch die Bewegung knüpfen die Kinder soziale Kontakte, lernen Selbständigkeit und Selbstvertrauen und setzen sich mit dem eigenen Köper und den Dingen ihrer Umgebung und ihren Eigenschaften auseinander.
Uns ist es in unserem Spatzennest wichtig, den Kindern ein bewegungsfreundliches Umfeld zu geben, damit sie selbständig, ohne Begleitung Erwachsener ausprobieren und experimentieren und auf ihr eigenes Tun stolz sein können.
 
 
 

 

Eingewöhnungszeit der Spatzenkinder
 
Für viele unserer Eltern der Spatzengruppe war es das erste Mal, dass ihr Kind sich für einige Stunden von seiner Familie löst und anfängt eigene Wege in einer neuen Umgebung zu gehen. Für Kinder und Eltern ist die erste Zeit oft mit starken Gefühlen, nicht selten mit Stress verbunden. Daher ist uns ein sicherer Bindungsaufbau zwischen den Kindern und den Gruppenerzieherinnen sehr wichtig. Eine sichere Bindungsbeziehung ist die Basis, von der aus Kinder ihre neue Umgebung erforschen und Beziehungen zu anderen Kindern knüpfen.
Eingewöhunungszeit Als am 1. September 2009 unsere Krippengruppe eröffnet wurde, kamen gleich fünf Kinder im Alter von 20 Monaten bis 2 1/2 Jahren mit ihren Müttern in unsere Einrichtung. Auf einem Elternabend erläuterten wir ausführlich die Eingewöhnungszeit und die Ziele, die wir damit verfolgen. Somit konnten sich auch die Eltern darauf vorbereiten und genügend Zeit einplanen.
Wir Erzieherinnen knüpften die ersten Kontakte zu den Kindern und weckten ihre Neugierde mit verschiedenen Spielmaterialien. Die Mütter halfen uns die nonverbalen Signale ihrer Kinder zu deuten und zu verstehen. Nach drei Tagen kam der erste Trennungsversuch. Die Mütter zogen sich in die Küche zurück und bei Kaffee und Gebäck tauschten sie ihre Eindrücke und Ängste aus und es wurden erste Freundschaften geknüpft. Diese Trennungszeit steigerte sich im Laufe der nächsten Wochen immer mehr bis die Kinder einen ganzen Vormittag ohne Mama oder Papa das Spatzennest besuchten. Der Austausch zwischen Eltern und uns Erzieherinnen ist trotzdem weiterhin sehr intensiv und herzlich. Die kleinen Spatzenkinder fühlen sich in ihrer Gruppe sehr wohl und fangen auch schon daheim an zu erzählen, wer zur Gruppe gehört oder was sie alles erlebt haben. Wir Erzieher sind immer wieder erstaunt, wie neugierig und wissbegierig unsere Kinder sind und mit welch einer Freude und Begeisterung sie jeden Tag neu in unser Spatzennest kommen.
 
 
 

 

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